David Wagner schließt Wechsel in die Bundesliga nicht aus

Fußballtrainer David Wagner lässt seinen Verbleib bei Huddersfield Town trotz des sensationellen Aufstiegs in die Premier League offen. "Es wird zeitnah noch ein Gespräch mit dem Vereinsbesitzer geben. Dann entscheidet sich alles", sagte der Deutsche der "Welt am Sonntag".

Foto: RB Leipzig – HSV am 11.02.2017, über dts Nachrichtenagentur

Schon in den kommenden Tagen trifft sich Wagner nach eigener Aussage mit Dean Hoyle, dem Eigentümer des englischen Klubs. Es gehe ihm in den Gesprächen nicht nur um persönliche Interessen, die seien schnell zu klären, sagte Wagner: "Ich möchte aber wissen, wie Dean Hoyle als Besitzer des Klubs denkt und wo er den Verein in den kommenden Jahren sieht. Will er das alles, macht er das alles wie bisher?" Zudem würde Wagner gern erfahren, welche Möglichkeiten der Klub nun habe und wie die Erwartungshaltung sei. Dass auch Bundesligisten wie Bayer Leverkusen an ihm interessiert sein sollen, habe er mitbekommen, erklärte Wagner, der aktuell bei seiner Familie in Dortmund ist. Er könne sich "in der Theorie" auch vorstellen, einmal Trainer beim BVB zu werden: "Borussia Dortmund ist ein herausragender Verein, in dem ich immer noch Mitglied bin. Ich mag und schätze die Verantwortlichen hier sehr, weil es vertrauensvolle und ehrliche Menschen sind", schwärmte Wagner. Bleibt der 45-Jährige in Huddersfield, trifft er in der kommenden Saison auf den FC Liverpool und seinen Kumpel Jürgen Klopp. Diese Duell reize ihn sehr, sagte Wagner: "Ein schöner Gedanke. Jürgen und ich zusammen in der Coachingzone in Anfield – das ist ein verrückter Gedanke." Sowohl Klopp als auch Ralf Rangnick, derzeit Sportdirektor bei RB Leipzig, hätten ihn als Trainer sehr geprägt. (dts Nachrichtenagentur)

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