Der FC Bayern hofft auf eine magische Nacht in Madrid

Der FC Bayern München steht vor dem Viertelfinal-Rückspiel der Champions League im Bernabéu-Stadion mit dem Rücken zur Wand. Nach der schmerzlichen Niederlage im Hinspiel ruht die Hoffnung der Münchner auf dem wiedergenesenen Robert Lewandowski.

Es schien alles zu passen in diesem Frühjahr: Nachdem die Bayern in den letzten Jahren pünktlich zur wichtigen Phase der Saison ins Wackeln kamen, präsentierte sich das Team von Trainer Carlo Ancelotti in den letzten Wochen in Topform. Zu sehen war davon im Hinspiel gegen Real Madrid allerdings erschreckend wenig. Besonders in der zweiten Hälfte dominierten die Madrilenen nach Belieben, mit dem 1:2 waren die Bayern vor heimischen Publikum noch gut bedient.

Alle Hoffnung ruht auf Lewandowski

Vor dem entscheidenden Rückspiel macht den Münchenern aber vor allem eine Personalie Hoffnung: die Rückkehr von Topstürmer Robert Lewandowski, der in der laufenden Champions League-Saison in neun Spielen bereits acht Treffer erzielte. Er wird aller Voraussicht nach den glück- und torlosen Thomas Müller ersetzen, der sich vor dem Spiel pragmatisch gibt: „Wir brauchen kein Fußballwunder, wir brauchen eine Topleistung.“ So ähnlich sehen das auch die Wettanbieter, die den Bayern fast gleiche Chancen auf einen Erfolg wie den Madrilenen einräumen. Mit Quoten um 2,75 könnte sich ein Tipp auf die Münchner durchaus lohnen. Zumal sich der Gewinn durch verschiedenen Boni sogar erhöhen lässt, wie mit der Neukunden-Aktion von bwin: Liegt man mit seiner ersten Wette richtig, verdoppelt sich der Gewinn automatisch. Liegt man daneben, erhält man seinen Wetteinsatz zurück.

Verletzungssorgen auf beiden Seiten

Vor der Partie sehen sich beide Teams mit akuten Verletzungssorgen konfrontiert. Den Bayern fehlen womöglich ihre etatmäßigen Innenverteidiger Jérôme Boateng und Mats Hummels, Real muss auf Pepe und Gareth Bale verzichten. Dass die Begegnung selbst dadurch nichts an ihrem Glanz verliert, verrät bereits in Blick in die Vergangenheit: Beide Teams duellierten sich bereits 23 mal in ihrer glorreichen Geschichte, wovon Bayern mit zwölf Siegen öfter als Sieger vom Platz ging. Von der „Bestia Negra“, wie die Bayern in Spanien ehrfurchtsvoll genannt werden, war in den letzten Jahren allerdings wenig zu sehen. In den letzten drei CL-Runden schieden die Münchener vorzeitig gegen ein spanisches Team aus.

Deshalb ist die Motivation der Bayern umso größer. Für ihren Kapitän Philipp Lahm geht es zusätzlich noch um eine persönliche Revanche: nachdem der Rekordspieler (111 Champions League-Spiele) sein Karriereende zur auslaufenden Saison bekanntgab, könnte die Partie im ehrwürdigen Santiago Bernabéu-Stadion seine letzte Partie auf internationalem Parkett sein. Das will der Verteidiger natürlich um jeden Preis vermeiden. Deshalb betont er vor dem Spiel die Stärken der eigenen Mannschaft: „Wir sind jetzt ganz klar Außenseiter, aber wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir auswärts in der Champions League gewinnen können“.

Foto: Siempreverde / depositphotos

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