DFB und DFL vor Einigung bei Pokal-Reform

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) steht laut DFB-Präsident Reinhard Grindel vor einer Einigung mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) über eine Reform des Pokal-Wettbewerbs. "Wir sind gemeinsam mit den Kollegen der DFL auf einem guten Weg und ich glaube, dass wir in den nächsten Monaten zu einer finalen Entscheidung kommen werden", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe). Der DFB wolle dabei den Reiz des jetzigen Systems erhalten.

Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

"Wir möchten am Grundsatz Klein gegen Groß und am Prinzip der beiden Lostöpfe – hier Profis, da Amateure – festhalten. Jeder Amateurklub, der sich für den DFB-Pokal qualifiziert, soll weiterhin die Chance haben, in der ersten Runde auf den FC Bayern, Borussia Dortmund oder einen anderen Traumgegner zu treffen. Das ist unser Wunsch, dafür wird sich der DFB einsetzen", sagte Grindel. Die DFL drängt auf eine Neuausrichtung des Pokals, die ab der Saison 2019/20 zum Zuge kommen könnte, um vor allem für die international startenden Klubs der Bundesliga eine Entlastung zu schaffen. Dieser Wunsch soll laut Grindel in der Reform berücksichtigt werden. Details wollte Grindel keine nennen, deutete aber an: "Dabei wollen wir es auch schaffen, zusätzliche Einnahmen zu erzielen, die zu einer ähnlichen Ausschüttung führen wie bei dem Modell der DFL." (dts Nachrichtenagentur)

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