Modernes Stadion für Erfurt - Scheinbar Realität?

      Je näher die Verabschiedung des Erfurter Haushalts kam, desto ruhiger wurde es um den Stadionumbau. In der Haushaltsvorlage der Stadtverwaltung taucht der Posten für einen Stadionumbau nun nicht mehr auf. Damit scheint das Projekt vom Tisch. Dabei hatte Oberbürgermeister Andreas Bausewein noch Ende letzten Jahres erklärt, die Gelder für einen Umbau würden in den nächsten Jahren sowieso für die Erhaltung benötigt. Deshalb könne ein Umbau auch dieses Jahr erfolgen. Die Situation hat sich jedoch geändert. Jetzt ist auch dafür kein Geld mehr da. Nur die Rasenheizung für 800 Tausend Euro wird voraussichtlich im Mai eingebaut. Eine Rasenheizung ist mit eine der Vorraussetzungen für die 2. Liga. Über weitere Kriterien macht sich die Führung bei Rot-Weiß Erfurt nicht viele Gedanken:

      „Weil wir ja nächstes Jahr hoffentlich noch wieder in der 3. Liga spielen werden.“

      Erklärt Rot-Weiß-Präsident Rolf Rombach. Auch die Realisierung eines Fanprojekts, wie bei Union Berlin hält er für unwahrscheinlich. Es würden jedoch noch Gespräche mit dem zuständigen Ministerium über zusätzliche Mittel geführt. Ausschlaggebend ist jedoch, dass die Stadt Erfurt mit dieser Entscheidung eine Sorge weniger hat. Das Loch von 54 Millionen Euro im Vermögenshaushalt ist damit ein Stück kleiner geworden.
      radio-frei.de

      Was für ein Schwachsinn, die Führung mache sich nicht viele Gedanken... Da hat jemand offenbar keine Ahnung. Und was das Fanprojekt angeht, wurde zuletzt auch anderes veröffentlich, dank Clemens Fritz.
      "Ich habe schon mitbekommen, dass die gegenseitige Zuneigung zwischen Erfurt und Jena sehr lebendig ist."
      Walter Kogler

      ...zumal schon länger bekannt ist, dass es auf Schlag keinen kompletten Umbau geben wird.
      Was soll da die Politik auch beschließen?

      Wenn, dann gibts ne "Stück für Stück"-Variante.
      Frage: Was soll die Politik da beschließen? In diese Richtung gibt es ja noch nicht mal konkrete Planungen.

      Ich lass mich auf jeden Fall nicht von der Weltuntergangsstimmung in der Foren anstecken, weil in dem Artikel letztendlich überhaupr garnix neues steht.
      Mich hat an dem Artikel nur geärgert, dass da behauptet wurde, die Führung würde sich keine Gedanken machen. Das ist einfach purer Schwachsinn. Man muss sich ja noch nicht mal intensiv mit dem Thema beschäftigen, um mitbekommen zu können, wie aufopferungsvoll Rombach seit sehr langer Zeit für dieses Stadion kämpft. Und dann muss man wieder solchen Müll von irgendwelchen Leuten lesen, die sich vermutlich einfach nicht die Mühe machen, halbwegs zu recherchieren und sich zu informieren. Mich regt sowas immer tierisch auf, hängt damit zusammen, dass man immer wieder von irgendwelchen Leuten, die offensichtlich null Ahnung haben, ihren unqualifizierten Senf lesen muss. In den Tageszeitungen beispielsweise.
      Seit Jahren labert beispielweise die Cousine meiner Oma rum, dass man den RWE von Seiten der Stadt auf keinen Fall unterstützen dürfe bla bla (Zitat: "Die leisten doch nichts" :wallbash: ), dabei weiß sie nicht mal, in welcher Liga der Verein spielt und selbst wenn sie es wüsste, wäre für sie unklar, ob nun die 1. Liga die höchste Spielklasse in Deutschland ist oder die 10. und wie gut oder schlecht demzufolge die Ligenzugehörigkeit des Vereins ist :motz:. Nee, der Artikel war mal wieder ein Tropfen auf meinem heißen Stein :whistling: :whistling:.
      "Ich habe schon mitbekommen, dass die gegenseitige Zuneigung zwischen Erfurt und Jena sehr lebendig ist."
      Walter Kogler

      der Rasen des Steigerwaldstadions muss wegen des Einbaus der neuen
      Rasenheizung entfernt werden. Dies wird am Montag, den 17.05.10, morgens
      ab 8.00 Uhr geschehen.
      Einzelne Rasenoden können dann von interessierten Anhängern am gleichen
      Tag zwischen 12.00Uhr und 15.00Uhr gegen eine Spende erworben werden.
      Diese Spende kommt der Nachwuchsarbeit des FC RW Erfurt zu Gute.
      Aktionsort ist der Innenhof am Marathontor des Stadions. Die Zufahrt ist
      möglich über Motzartallee ( bitte der Ausschilderung folgen )Carsten
      Kammlott und Dirk Orlishausen werden vor Ort sein und den Erwerbern
      "Zertifikate" aushändigen, die die Echtheit des Rasenstücks bestätigt.


      Quelle: PM RWE
      Die heutige Rasenversteigerung im Steigerwaldstadion, durchgeführt vom Erfurter Sportbetrieb e.V. um vom Fan-Haus (Yvonne Tämmler und Michaela Haupt-Heincke) erbrachte den schönen Betrag von 1.540 Euro. Die Aktion besuchten etwa 80 Anhänger von Rot-Weiß. Stolz nahmen die Fans die Zertifikate, die die Echtheit bestätigen, aus den Händen von Manuel Bölstler und Carsten Kammlott entgegen. Am Ende des Tages übergab ESB-Chef Andreas Malur dem Geschäftsführer des FC Rot-Weiß, Rainer Hörgl, den ansehnlichen Betrag von 1.540 Euro für den Nachwuchsbereich.
      rot-weiss-erfurt.de

      Schade, hätte auch gern so ein Stückchen abbekommen für unseren Garten. Aber meine Mutter wäre vermutlich durchgedreht, wenn sie aus dem Urlaub wieder gekommen wäre :whistling:.
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      Walter Kogler

      Ein Stadion für Rot-Weiß und Carl-Zeiss favorisiert

      Samstag 14 Uhr beginnt für Jena gegen Heidenheim und den FC Rot-Weiß beim VfB Stuttgart II die neue Drittliga-Saison. Doch am Rande der Spielfelder wird vor allem eine Frage diskutiert: Wird es bald eine gemeinsame Arena der beiden Klubs als Antwort auf die ungeklärte Stadion-Problematik geben? Diese Lösung scheint nicht nur in Regierungs - und Politiker-Kreisen mittlerweile die einzig realistische Variante.

      So verschieden die Trikotfarben beider Vereine sind, so unterschiedlich sind nach wie vor die Meinungen in der Stadionfrage. Doch eine Annäherung ist sichtbar, weil die Voraussetzungen und Bedingungen das verlangen. Rot-Weiß-Präsident Rolf Rombach, der das Thema vor drei Jahren erstmals angeschnitten hatte, sieht darin die größten Chancen: "Zwei Profivereine in einem Stadion sind für Investoren und Sponsoren doppelt so attraktiv", sagt er.
      mehr: TA

      Auch manche Jenaer (Kurbjuweit) sehen ein, dass ein gemeinsames Stadion für beide Vereine die einzig realistische Lösung ist. Es sei denn, beide Vereine erschließen demnächst eine Ölquelle o.ä.

      Fast das Frühstücksbrötchen verschluckt hätte ich, als ich den Gedanken einer gewissen Sozialministerin las, die ernsthaft vorschlug, beide Vereine zum "FC Thüringen" zu fusionieren. Ohne Worte! :irre: Entschuldigung, aber man muss vom (Thüringer) Fußball schon sehr weit weg sein, um so etwas ernsthaft vorzuschlagen!
      "Ich habe schon mitbekommen, dass die gegenseitige Zuneigung zwischen Erfurt und Jena sehr lebendig ist."
      Walter Kogler

      Da bin ich mal gespannt wenn der erste Politiker auf die Idee kommt Schalke und Dortmund fusionieren zu lassen :irre: ;) .

      Aber mal Spass beiseite, wo soll denn dieser Neubau hin, gibts denn da schon Pläne.
      FuJu - Tippligameister 2009 / 2010 ; FTL - Pokalsieger 2009 / 2010 ; Internationaler Tippligameister 2010 / 2011
      Texter der Woche 21/2011
      Bei Weimar. So richtig konkret ist da gar nichts, ich nehme an, da wird jetzt wieder viel Wasser die Gera runter fließen, eher man sich mit diesem Gedanken ernsthaft auseinandersetzen wird. Und wenn man zu einer Lösung gekommen ist, steht bestimmt die nächste Landtagswahl an und dann beginnen wir wieder bei null :whistling:.
      "Ich habe schon mitbekommen, dass die gegenseitige Zuneigung zwischen Erfurt und Jena sehr lebendig ist."
      Walter Kogler

      Neuartiges Finanzierungsmodell für Stadionumbau in Erfurt - "Sondereigentum Steigerwaldstadion"

      Ein gemeinsames Stadion für den FC Rot-Weiß Erfurt und den FC Carl Zeiss Jena auf der grünen Wiese bei Nohra, dieses Planspiel hat für Aufregung gesorgt. "Das ist totaler Unfug", meint nun Bodo Ramelow, Fraktionschef der Linken im Thüringer Landtag. Und präsentiert ein Finanzierungsmodell, für das selbst seine politischen Gegner Sympathie zeigen.
      Erfurt. "Ich bin gegen das externe Doppelstadion. Das schafft keine Identität, weil beide Vereine jeweils an ihre Stadt gebunden sind. Man sollte die Vergleiche mit den Bayern und 1860 lassen. Die haben beide in München ihre Heimat, das ist etwas anderes", sagt der 54-Jährige. Aber ein Kunstgebilde bei Weimar sei weder Erfurt noch Jena zuzumuten.


      mehr: TLZ

      Interessanter Vorschlag von Ramelow. Man muss nur hoffen, dass der Sponsor das ähnlich sieht - und die Herren Politiker.
      "Ich habe schon mitbekommen, dass die gegenseitige Zuneigung zwischen Erfurt und Jena sehr lebendig ist."
      Walter Kogler

      @SteffSn: Es sind wirklich schon oft genug Leute auf die Idee gekommen, Schalke und Dortmund Verein zu fusionieren. Das sind dann die Leute die mit Fußball eigentlich nichts bis sehr sehr wenig zu tun haben, aber meinen, dass das Ruhrgebiet einen Deutschen Meister braucht.
      And my thoughts are less of fitting in
      And more, more of being a better man.
      Beyer hat das bereits dementiert.
      Nur so bleibt man im Gespräch und übt Druck auf Erfurt/Jena aus, die ja beide nicht das Stadion an Nohra/Weimar verlieren wollen.

      Die Idee der Fusion kommt meines Wissen von einer SPD-Politikerin und die scheint wahrlich keine Ahnung von Tuten und Blasen und vor allem nicht von Fußball zu haben ...
      Die Altenburger Skatbank-Arena soll demnächst binnen 5 Jahren zu einer modernen Hybrid-Sportstätte für 25.000 Zuschauer ausgebaut werden. Natürlich gibt es Unterstützung vom Land Thüringen.

      Was ist das denn bitte für ne Verarsche? Rot-Weiß und Carl Zeiss gehen in Liga 3 "spielortmäßig" am Stock und dort wird einem Bezirksligisten aus einem 35.000 Einwohner-Städtchen son Ding hingestellt? ?(
      Ach Gott, es ist doch das Gleiche wie immer und überall ! Sobald es irgendwo nicht läuft, bzw. sobald auch noch finanzielle Schwierigkeiten dazu kommen, dann kommen irgendwelchen "intelligenten" Politiker (die dummerweise überhaupt keine Ahnung von der Matierie "Fussball" haben) und haben dann so "tolle" Ideen wie irgendwelche konfusen Fusionen... Das Thema hatten wir vor Jahren in Saarbrücken (Da sollten ernsthaft Saarbrücken, Homburg und Elversberg zum sog. "FC Saar" fusionieren :irre: ), dann gabs das Thema auch vor ein paar Jahren in Mannheim, als der Waldhof Hauptsponsor die ganz tolle Idee hatte den SV Waldhof Mannheim mit dem VfR Mannheim zu einem sog. SV Mannheim zu fusionieren -> Das war sogar schon fast unterschriftsreif, aber es fanden sich natürlich in beiden Lagern keine Mehrheit für eine solche Fusion ! Für den SV Waldhof bedeutete dies den bitteren Gang in die Oberliga... aber immerhin war man noch das was man vorher war -> Der SV Waldhof Mannheim, und nicht irgendein Kunstgebilde.

      Was die Stadionfrage angeht, so gab es im Saarland auch schon so eine Überlegung ein solches "Saarländisches Nationalstadion" in Elversberg hinzustellen, als die SVE mal 1 Jahr höher spielte als der FCS...

      Egal, was in den letzten Jahren so alles besprochen wurde... passiert ist NIX ! Ich sehe nicht, warum das in Thüringen anders laufen sollte. Außerdem kann ich mir auch nicht vorstellen, das das Land Thüringen auf die Idee kommen würde ein solches Projekt NICHT in der Landeshauptstadt zu realisieren (Wenn, also WENN überhaupt !).

      Die Leute, die auf solch tolle Ideen kommen, haben vielleicht Ahnung von Mathematik (In der Mathematik ergibt "Minus mal Minus" immer noch "Plus") aber ergeben denn 2 Vereine, denen es finanziell nicht besonders gut geht automatisch DEN Verein, der auf einmal potential auf die Bundesliga oder gar das internationale Geschäft hat ? -> Mitnichten ! Schulden mal Schulden ergeben kein Guthaben ! Nicht jeder Sponsor, der heute in Jena oder Erfurt Geld bezahlt würde auch automatisch in einen sog. FC Thüringen investieren ! Dazu kommt natürlich auch noch der Identitätsverlust und damit einhergehend wohl auch eher ein Zuschauerschwund als ein Zuwachs (Ok, FALLS sich der Erfolg einstellen sollte dann käme auch hier die Laufkundschaft, aber eben keine Fans), aber wehe es läuft nicht ! Dann hat man ein tolles neues Stadion im fussballerischen Nirgendwo, einen Arsch voll Kohle dafür bezahlt und keine Sau, die sich dafür interessiert ! Für die Weimarer wäre wohl ein solches Konstrukt kein "Weimarer" Verein und für die Jenaer bzw. Erfurter wäre es auch nicht mehr IHR Verein. Potentielle Sponsoren würden auch bei einem FC Thüringen (Ekelhaft sowas auch nur zu schreiben... *brrrr*) wohl keine Türen einrennen und damit wäre solch eine Idee schon von vornherein zum Scheitern verurteilt !

      Also liebe Thüringer, ich denke ich kann euch wirklich beruhigen... eine solche Perversität wird es mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit NIEMALS geben !!!Im Fussball ergibt "Minus mal Minus" in der Regel doch eher ein noch dickeres Minus ! Als aktuelles Beispiel kann ich auch gerade noch Pforzheim anbieten -> Am 01.Juli 2010 fusionierte der ortsansässige 1.FC Pforzheim mit dem VfR Pforzheim zum, selbst in Pforzheim verhassten, CfR Pforzheim ! Der Nachfolgeverein hat bei Weitem nicht mehr die Zuschauerzahlen, die der FCP vorher hatte, und auch finanziell geht es diesem Fusionskonstrukt nicht besser als es den beiden Vereinen vorher ging... und so gibt es nach noch nicht einmal einem halben Jahr schon wieder Überlegungen die Fusion wieder Rückgängig zu machen !
      Klar braucht ein Verein in der heutigen Zeit einen potenten Sponsor, um sportlichen Erfolg zu haben... aber nicht auf Kosten der Identität ! Das hat soviel ich weiß bislang noch nirgends geklappt... und wird auch künftig nicht klappen !!!

      Withurphesf. schrieb:

      Die Altenburger Skatbank-Arena soll demnächst binnen 5 Jahren zu einer modernen Hybrid-Sportstätte für 25.000 Zuschauer ausgebaut werden. Natürlich gibt es Unterstützung vom Land Thüringen.

      Was ist das denn bitte für ne Verarsche? Rot-Weiß und Carl Zeiss gehen in Liga 3 "spielortmäßig" am Stock und dort wird einem Bezirksligisten aus einem 35.000 Einwohner-Städtchen son Ding hingestellt? ?(
      Weiß nicht woher du deine Info hast, aber Motor Altenburg spielt seit 2006 keine Bezirkliga mehr. Sie spielen jetzt ihre zweite Saison in der Thüringenliga (5. Platz letzte Sasion und derzeit 6. in der Liga) und das ist ein Himmelweiter unterschied zur Bezirksliga. Dein zweiter Fehler ist das Skatbank Altenburg schon 25.000 fassen kann und nicht erst für 25.000 ausgebaut werden muss und wenn du mir das nicht glaubst bitte guck nach de.wikipedia.org/wiki/Waldstadion_Altenburg . Aber Hauptsache erstmal sein Frust von Seele schreiben :Laughing: .
      Dann hampeln die halt in der Thüringenliga rum. Ändert das was an den Fakten?
      Deshalb brauch das Dorf trotzdem kein neues Stadion in dieser Größenordnung (JA (!), ich weiss das auch jetzt schon 25.000 Zuschauer ins Waldstadion passen). In gleicher Großenordnung soll aber der Neubau erfolgen. Wie will das Land Thüringen die dortige Unterstützung in dieser Größenordnung rechtfertigen, wenn sowohl bei den Standorten Erfurt und Jena weitaus mehr Bedarf besteht und dort nicht 1 Cent hinfließt??
      Also wenn das stimmt, dann verstehe ich es nicht. Wofür? Wofür?! Wofür denn nur :ka:. Also das wäre wirklich der absolute Kracher.
      Nichts gegen Altenburg, aber wie gesagt, wofür bräuchten die so ein modernes Teil :kratz:...
      "Ich habe schon mitbekommen, dass die gegenseitige Zuneigung zwischen Erfurt und Jena sehr lebendig ist."
      Walter Kogler

      Oder geht es hier nach den Prinzip, wenn zwei sich streiten freut sich meist der Dritte?
      Eine zweite These wäre ja auch wenn man in Altenburg vielleicht von Seiten der Landesregierung jemanden gefunden hat, der vielleicht auch die Kosten für das Land etwas drücken - übernehmen könnte. Wenn der nun gegenüber dieser soweit Forderungen erhebt (weil er ja einen nicht unbeträchtlichen Teil übernimmt?) es aber nur zu tun, wenn es in Altenburg passiert, werden die sich - sportpolitischer Unsinn hin oder her - sich hüten was dagegen zu unternehmen.

      Ich glaube aber das man eben an keiner Stelle (sei es nun in Erfurt, Jena, Weimar oder nun Altenburg) drüber im klaren ist wo das Ding nun hin soll und genau deswegen darf fleißig weiter spekuliert werden, wo es entsteht, wenn denn überhaupt dann irgendwann.
      Eine "Thüringenarena" wird es nicht geben. Wir brauchen eine anständige Sanierung in Jena und in Erfurt. Im Falle vom FC Carl Zeiss sollte man sich evtl. nur mal von den "Reine Fußballarena"-Träumen verabschieden. Das wird es in Thüringen nicht geben. Jedenfalls nicht mit öffentlichen Geldern. Eine Finanzierung durch Private Personen/Unternehmen ist mindestens genauso unwahrscheinlich, wie ein umschwenken des Land Thüringens. Beide Vereine haben ja schon Probleme überhaupt mal Sponsoren zu finden, die +100.000 € investieren. Das Sponsorenland in und um Thüringen ist abgegrast, da gibt es nichts mehr.

      9 Mio. € wurden vom Erfurter Stadtrat bei einem etwaigen Umbau schon beschlossen. Da noch 2 oder 3 Mio. € drauf und man kann die Marathontorseite abreisen und ne neue Hauptribüne mit Lougen errichten. Die Kurven sind an sich Banane. Vielleicht neu betonieren, neue Wellenbrecher... und die Nordseite vielleicht von der Höhe her der Südkurve anpassen und das wars. Mehr brauchen wir nicht. Auch wenn ne Komplettüberdachung sicherlich schön wäre, aber das ist nur unnötiger Klimmbimm, wenn es um die Existenz des Vereins im Profifußball geht. In Jena eigentlich das gleiche. Gegengerade im Stile der jetzigen Hauptribüne und die Nordkurve höhenmäßig an die Südkurve anpassen. Mehr ist dort auch nicht nötig.

      Wir müssen hier nicht über Bundesligataugliche 40 Mio. €-Projekte diskutieren, wenn es ne anständige Sanierung an beiden Stadien auch macht. Höher als 2.Bundesliga wird weder Rot-Weiß noch Carl Zeiss spielen. Und dafür reichen ordentliche Sanierungen!
      In Altenburg braucht es das nicht. Der Zuschauerschnitt macht es nicht notwendig und mit Leipzig und Magdeburg gibt es in der (relativen) Nähe bereits moderne Stadien. Hingegen vermodert in Mitteldeutschland alles. Von der Lage her wäre eine Modernisierung in Erfurt am Sinnvollsten. Wobei ich prinzipiell nicht davon ausgehe, dass da zeitnah seitens Regierung überhaupt etwas passiert. Dieses Thema steht auf den Listen der Landesväter ganz unten. Und daran wird sich auch nichts ändern, bis eine Katastrophe passiert. In Erfurt bzw. Thüringen war das schon immer so, egal ob Bildungspolitik, Sport oder sonstwas.
      "Ich habe schon mitbekommen, dass die gegenseitige Zuneigung zwischen Erfurt und Jena sehr lebendig ist."
      Walter Kogler