Medien: Werder Bremen nimmt Neven Subotic ins Visier

Nach der Verletzung von Innenverteidiger Niklas Moisander scheinen die Verantwortlichen in Bremen nochmals auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Der 31-jährige Finnen wird mindestens acht Wochen lang fehlen. Medienberichten zu Folge soll Neven Subotic von Borussia Dortmund ein potenzieller Kandidat an der Weser sein.

Eigentlich hatte Werder Bremen seine Transferaktivitäten für diesen Sommer bereits für beendet erklärt, nach der (schweren) Verletzung von Niklas Moisander könnte der SVW jedoch nochmals aktiv werden. Der 31-jährige Finne hat sich im Rahmen eines Testspiels einen Muskelfaserriss zugezogen und wird laut Angaben des Vereins mindestes bis Anfang Oktober ausfallen. Damit verpasst der Innenverteidiger die halbe Hinrunde in der Bundesliga.

Werder-Manager Frank Baumann deutete nun an, dass die Verletzung von Moisander wohl dazu führen wird, dass man sich nochmals intensiver nach einem neuen Abwehrspieler umschauen wird: „Wir hatten ohnehin stets gesagt, dass wir unseren Kader noch um einen weiteren Innenverteidiger ergänzen möchten. Aufgrund der neuen Situation werden wir das Anforderungsprofil noch einmal prüfen.“

Laut dem kicker gibt es bereits denen einen oder anderen Kandidaten. Vor allem Neven Subotic von Borussia Dortmund soll demnach ganz oben auf der Wunschliste der Bremer sein. Der Serbe war in der vergangenen Saison an den 1. FC Köln ausgeliehen, kehrte diesen Sommer jedoch zum BVB zurück. Ein Verbleib in Dortmund scheint eher unwahrscheinlich, da Subotic nach wie vor nur als Ergänzungsspieler zum Einsatz kommen wird. Neben dem Serben kursiert auch der Name Marcel Tisserand (FC Ingolstadt) in den Medien.

Im Zweifel gibt es mit Jesper Verlaat auch eine vereinsinterne Lösung, der 21-jährige spielte in der vergangenen Saison für die Regionalliga-Mannschaft und wurde nun in den Profikader berufen. Dem Niederländer wird durchaus das Potenzial zum Bundesligaspieler nachgesagt. Es wird spannend zu sehen ob Verlaat am Ende tatsächlich den Sprung in die erste Mannschaft schafft.

Foto: Tim Reckmann / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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