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		<title>Beitrag der Woche: 9. Spieltag: SV Sandhausen &#8211; Bayern München II 1:0 (0:0)</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 18:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>strega</dc:creator>
				<category><![CDATA[FuJu-Beitrag der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 38. Kalenderwoche gewann folgender Beitrag von Userin Ninakeks:
Ein unsagbar schöner letzter Sommertag, den wir gestern hatten. Gegen 18:55 Uhr wusste noch keiner der fast 2000 &#8211; überwiegend Sandhäuser &#8211; Besucher, ob es ein ebenso schöner Abend werden würde. Pünktlich um 19 Uhr pfiff Bundesliga-Referee Schmidt die Partie gegen die Reserve des deutschen Rekordmeisters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der 38. Kalenderwoche gewann folgender Beitrag von Userin Ninakeks:</em></p>
<p>Ein unsagbar schöner letzter Sommertag, den wir gestern hatten. Gegen 18:55 Uhr wusste noch keiner der fast 2000 &#8211; überwiegend Sandhäuser &#8211; Besucher, ob es ein ebenso schöner Abend werden würde. Pünktlich um 19 Uhr pfiff Bundesliga-Referee Schmidt die Partie gegen die Reserve des deutschen Rekordmeisters aus dem beschaulichen München an.<span id="more-1804"></span></p>
<p>Die Gastgeber begannen recht eifrig und spielten sich bereits in der Anfangsphase die ersten guten Chancen heraus. In den ersten 20 Minuten spielte sich bis auf einen Eckball und einen verirrten Schuss, alles in der gegnerischen Hälfte ab und Sandhausen war ständig am Drücker. Nur der Abschluss fehlte. Eindeutiges Chancenplus auf Seite der Kurpfälzer, deren Chancenverwertung allerdings zeitweilen irgendwo fernab des Hardtwaldstadions unterwegs zu sein schien.</p>
<p>Torhüter Löhe und seine vierköpfige Defensivabteilung hatten an dem Abend herzlich wenig zu tun. Wenn die Bayern mal in die Nähe des Strafraumes kamen, dann höchstens nach einigen schlecht verwerteten Kontern, die dem Sandhäuser Schlussmann jedoch kaum gefährlich wurden.</p>
<p>Zu Beginn der zweiten Hälfte glich das Spiel einem Flipper-Contest. Anstelle von gut versiertem Kombinationsspiel, konnte scheinbar keine der beiden Mannschaften den Ball länger als 20 Sekunden den Ball in den eigenen Reihen halten. Dennoch kamen die Sandhäuser öfter an den Ball, scheiterten jedoch immer wieder kurz vor der Torlinie. Nach gut einer viertel Stunde legte sich das Gewusel jedoch wieder und der quirlige Youngster Rohracker, der im Sommer erst von den Münchner Bayern an den Hardtwald gewechselt war, brachte nach seiner Einwechslung wieder mehr Leben in das Sandhäuser Spiel.</p>
<p>5 Minuten vor Ende der spannenden Partie verfehlte ein harter Schuss vom eingewechselten Ex-Löwen Tausendpfund nur ganz knapp das Netz. Die Bayern atmeten auf und waren überzeugt unverdientermaßen einen Punkt mit heim zu nehmen. Die Sandhäuser Hardtwaldhelden wirbelten über das Spielfeld, was fehlte war die Belohnung: 1 Tor und 3 Punkte. Als die letzten Sekunden des Spiels anliefen und schon keiner mehr damit gerechnet hatte, überlistete Dominik Rohracker Bayerns Kraft und pfefferte das runde Leder aus etwa 25 Metern unhaltbar ins Eckige. Ein paar Sekunden Nachspielzeit mussten die Jungs noch überbrücken ehe der erlösende Schlusspfiff ertönte.</p>
<p>Spannender kann man ein Spiel wohl kaum gestalten. Nach solch 90 Minuten ist wohl jedem Sandhäuser zum Grinsen zumute und es wird einem wieder mal bewusst, warum wir so an unserem Verein hängen. Ich kann mich nur für den Kampfgeist und die Leidenschaft der Mannschaft bedanken.</p>
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		<title>Beitrag der Woche: 7. Spieltag: 1. FC Heidenheim 1846 &#8211; SV Wehen Wiesbaden</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 05:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>strega</dc:creator>
				<category><![CDATA[FuJu-Beitrag der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 37. Kalenderwoche gewann der folgende Beitrag von Userin Häufchen:
Rabenschwarzer Samstag und das wegen erbärmlicher 10,- Euro!
Wie soll man denn so etwas in Worte fassen.
Aber zuerst der der Reihe nach.
Vergangenen Samstag vor einer Woche, der FCH war wie der der Rest der Liga spielfrei &#8211; so nutze man dieses Wochenende um das Albstadion offiziell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der 37. Kalenderwoche gewann der folgende Beitrag von Userin Häufchen:</em></p>
<p><strong>Rabenschwarzer Samstag und das wegen erbärmlicher 10,- Euro!</strong></p>
<p>Wie soll man denn so etwas in Worte fassen.<br />
Aber zuerst der der Reihe nach.</p>
<p>Vergangenen Samstag vor einer Woche, der FCH war wie der der Rest der Liga spielfrei &#8211; so nutze man dieses Wochenende um das Albstadion offiziell zur Gagfah-Arena einzuweihen. Neben vielen Offiziellen, Prominenten und den Spielern des FCH, lud man sich auch den VfB Stuttgart zu einem Eröffnungsspiel ein.<br />
Man sollte eigentlich meinen, das ist etwas besonderes, wurde aber dann doch auf den Boden der Tatsachen geholt als auch der letzte Zuschauer mitbekommen hat, dass alle Nationalspieler bei der DFB-Elf seien oder verletzt nicht mit dabei sein werden.<span id="more-1802"></span></p>
<p>Nichts desto trotz, kamen ca. 8000 Zuschauer zur Einweihung und sahen ein eher unspektakuläres Eröffnungsspiel zwischen einer &#8220;abgespeckten&#8221; Mannschaft des FCH sowie auch des VfB Stuttgarts. Endergebnis nach einer 1:0 Führung durch Schittenhelm, 2:3!<br />
Ging soweit in Ordnung, da der VfB dann letzen Endes doch die effektivere Mannschaft war.<br />
Ein Ligaunterschied war für mich aber dennoch nicht ersichtlich.</p>
<p>Einziges was bei dieser Eröffnung jedoch (leider) erwähnt werden muss, ist der ganze Kindergarten drum herum.<br />
Wegen eines Eintrittspreises von 10,- Euro, forderten diverse Fanclubmitglieder der aktiven Szene zum Boykott des Eröffnungsspieles auf.<br />
Ich selbst bin ebenfalls Dauerkartenbesitzer, war über den zusätzlichen Eintritt denn ich trotz Dauerkarte bezahlen musste nicht erfreut, aber letzenendes muss der Stadionumbau auch finanziert werden, wobei 10,- Euro ja nicht wirklich die Welt sind. Zudem gab es für jeden Dauerkartenbesitzer eine Entschädigung, ein Freigetränk.<br />
Also kostete mich der Stadionbesuch selbst mit Dauerkarte nur 8,- Euro. Eigentlich kein Grund zum Aufregen, aber für andere ein Grund, über das Internet/Fanclubhomepage zum lächerlichen Boykott aufzurufen und für mächtig Ärger zu sorgen.</p>
<p>So kam es ein paar Tage vor dieser Eröffnungsfeier zum Krisengipfel.<br />
Letzendlich wurde der profozierende Banner von der Homepage des Fanclubs genommen, allerdings mehr oder weniger freiwillig.<br />
Erst als unser Geschäftsführer ein Stadionverbot, Personenkontrollen und auch ein vermehrtes Polizeiaufgebot im Stadion ankündigte, lenkten die Beteiligten ein.<br />
So kam es dann eben zur der Szene, das der Fanblock auf der Hintertortribüne-Ost leer blieb.</p>
<p>Aber genau diese Chaoten wollten sich dann doch nicht aufgeben und versuchten für umsonst ins Stadioninnere zu gelangen und wurden dabei vom Sicherheitsdienst gestellt.<br />
Folge: Stadionverbot für 3 Suppporter!</p>
<p>Nun zum eigentlichen Spiel gegen Wehen-Wiesbaden:</p>
<p>Ich muss eingestehen, das die drei Punkte verdienterweise nach Wiesbaden gehen.<br />
Der FCH bot zwar in der zweiten HZ ein besseres Spiel wie in der ersten HZ, aber Wehen doch gefährlicher und effektiver.<br />
Verloren hat die Mannschft gestern, weil viele eigentlich banale Vorkommnisse auf diesen Samstag vielen.</p>
<p>Wie oben schon geschrieben, haben drei Supporter ein Stadionverbot erhalten.<br />
Doch das bedeutete das die schon im Stadion anwesenden Supporter ihre sieben Sachen zusammen suchten und das Stadion noch vor Spielbeginn wieder verließen, bzw. gar nicht erst betraten und stattdessen während der gesamten Partie ausserhalb des Stadions für Ärger sorgten.<br />
Die Mannschaften auf dem Platz wussten von diesen gesamten Vorkommnissen nichts und wunderten sich über einen sollchen &#8220;Supportstreik&#8221;.<br />
Es fielen auch deutliche Worte unter den Fans bzw. von den Spielern in Richtung Fanblock. Dort waren dann doch eine Hand voll Fans, die jedoch eher zurückhaltend antworteten oder die Mannschaft unterstützen. Einzig die restlichen Zuschauer versuchten durch Klatschen und gelegentlich aufkommende Fangsänge, die Jungs des FCH zu unterstützen.</p>
<p>So kamen dann gestern bei eigentlich schönen Fussballwetter viele banale Dinge zusammen, welche am Ende dem FCH drei wichtige Punkte kosten.<br />
Normalerweise würde ich sagen, man setzt sich zusammen und versucht Missverständnisse und Unstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen, jedoch dürfte von beiden Seiten im Moment keine Möglichkeit bestehen, ein vernünftiges Gespräch zu führen. Unser Geschäftsführer hat seinen Standpunkt schon klar gemacht, die &#8220;Supporter&#8221; leben meiner Meinung nach in ihrer eigenen Welt. -&gt; fehlender Verstand lässt grüßen!</p>
<p>So war man gestern mehr damit beschäftigt ein paar Halbstarke in Schach zu halten als Fussball zu spielen.<br />
Wehen konnte also aufspielen, während der FCH neben den eigentlich wichigen Personalsorgen mit sollchen Schwachsinn neben dem Platz zu kämpfen hat.<br />
Zum Spiel selbst kann ich eigentlich nicht viel sagen, verdient für Wiesbaden &#8211; schlecht für uns in Heidenheim.<br />
In der Fanszene muss schnell wiede Ruhe einkehren, denn in zwei Wochen steht das Derby beim VfR an und man sollte einen eher mittelmässigen Saisonstart versuchen durch einen Derbysieg beim Tabellenletzten VfR gut zu machen. Vielleicht beruhigt das die im Moment stark erhitzen Gemüter.</p>
<p>Mehr kann ich im Moment nicht dazu sagen.<br />
Ich verstehe einfach nicht, wie man 10,- Euro für ein Eröffnungsspiel und im Schnitt 2,90 Euro für ein Saisonspiel mit Dauerkarte als Kommerz verhetzen kann.<br />
Der FCH tut sehr viel für uns Fans. Geiles Stadion mit Dach und Parkplätzen direkt vor der Eingang, finanzielle Unterstützung bei den Fanbussen, Sonderregelungen für die Fanutensilien im Heimblock und richtig gute Preise. Möchte nicht sagen evtl. sogar die besten der 3. Liga.</p>
<p>Eigentlich wollte ich hier nur einen kurzen Bericht über das Spiel schreiben, aber das eigentliche &#8220;Spiel&#8221; fand leider auf den Rängen bzw. hinter den Kulissen statt.<br />
Schade um die drei Punkte. Gute Besserung an den Wiesbadener der mit Trage vom Spielfeldrand in die Kabine gebracht wurde.</p>
<p>&#8230;.. bleibt nur zu hoffen, das das Spiel am kommenden Samstag in Regensburg besser wird und man sich wieder auf das wichtigste &#8211; das Fussballspiel &#8211; konzentrieren darf.<br />
Gut, ok! Schlechter als gestern kann es nun echt nicht mehr werden. Sowas möchte ich dann bitte nicht mehr allzu schnell in Verbindung mit dem FCH erleben!</p>
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		<title>Beitrag des Monats: Bayern siegt zum Saisonauftakt</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 17:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>strega</dc:creator>
				<category><![CDATA[FuJu-Beitrag der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Monat August gewann User Mario8 mit folgendem Beitrag: 
Dusel oder verdient? Diese Frage beschäftigt mich seit gestern Abend. Rund ums Stadion und auch nach dem Spiel im Bus klangen immer wieder Stimmen hervor (Bayern-Fans), die sich sicher waren, dass der Bayern-Dusel nach längerer Abstinenz wieder zurückgekehrt ist. Ja, wieso auch nicht, wird man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Monat August gewann User Mario8 mit folgendem Beitrag: </em></p>
<p>Dusel oder verdient? Diese Frage beschäftigt mich seit gestern Abend. Rund ums Stadion und auch nach dem Spiel im Bus klangen immer wieder Stimmen hervor (Bayern-Fans), die sich sicher waren, dass der Bayern-Dusel nach längerer Abstinenz wieder zurückgekehrt ist. Ja, wieso auch nicht, wird man sich da denken? Bayern traf immerhin in der 91. Minute und das gerade noch so. Ein Schritt kürzer und Schweinsteiger hätte den Ball wohl nicht mehr über die Linie drücken können. Auf der anderen Seite dominierte der FC Bayern das Spiel über fast 70 Minuten lang, warum die Frage dann nicht: Verdient? Ich denke, dass dies einfach unglaublich schwierig zu beantworten ist, aber ich bin erstmal froh, dass wir zum Aufakt einen Sieg einfahren konnten.<span id="more-1800"></span></p>
<p>Beginnen wir mal von ganz vorne. Ich traf um 19:15 Uhr auf meinem Sitzplatz ein. Dieser war in der Südtribune (also hinter Jörg Butt in der 1. Halbzeit) und zwar im Mittelrang. Ein richtiger toller Platz. Man sah das Spielfeld richtig gut und konnte genau sehen, wer wie das Spiel aufzieht bzw. mit welcher Taktik beide Teams agieren. Man sah dadurch die Außenspieler besser und einfach auch die ganzen Freiräume, die sich für beide Teams boten. Das Spiel begann um 20:40 Uhr nach der Eröffnungsfeier und die Bayern waren sofort wieder der Herr im Haus. Ballbesitz en masse und auch eine gute Tormöglichkeit durch Franck Ribery waren das Ergebnis der ersten Minuten. Dann, in Minute 8, die erste Traumkombination. Müller lupft zu Kroos, der direkt wieder weiter zu Müller. Der Shootingstar der WM und der letzten Bundesligasaison macht da weiter, wo er aufgehört hat. Er nimmt den Ball wunderschön an, lässt Kjaer nicht an den Ball kommen und zieht ihn dann per Volleyschuss in die lange Ecke. Aufakt nach Maß! Bayern dominierte das Spiel in der Folge zwar, konnte sich aber bis auf die Großchance von Müller in der 25. Minute, als Ribery den Ball flach von der linken Seite in die Mitte brachte, Müller allerdings vom zweiten Pfosten aus über das Tor schoss, nichts zählbares mehr herausspielen. Irgendwo wundert mich das aber auch nicht. Bayern stand zwar sehr gut, jeder Spieler hatte seine Position und es wurde schön kombiniert, doch der Risikopass fehlte, wie auch das gesamte Spiel nach vorne. Das Tempo wurde nie verschärft, Klose verhungerte im Sturm. Weder ein Ribery, der oftmals auf dem linken Flügel komplett freistand, noch ein Müller, der allerdings immer in die Mitte drängte und sich so mit Toni Kroos ein paar Mal auf den Füßen stand, setzten mMn etwas zu wenig Akzente. Es ging viel zu viel durch die Mitte und da das Spiel viel zu langsam aufgezogen wurde, hatte man auch keine Chance das defensive Bollwerk der Wölfe zu überwinden. Taktisch war das ja absolut in Ordnung, doch die Laufbereitschaft lies zudem arg zu wünschen übrig. Ich komme später noch etwas genauer zu den einzelnen Spielern. Dann gings in die Halbzeit. Von den Torchancen her (2-3), des Ballbesitzes und der Feldhoheit war man dem VfL ganz klar überlegen. Gut, mMn war das kein Kunstwerk. Der VfL Wolfsburg war in Hälfte eins so dermaßen schwach, keine Torchance, es wurde ja nicht mal noch vorne gespielt. Wenn man den Ball hätte, verlor man ihn spätestens durch Cicero oder durch einen der beiden Außen, im dem Fall Mandzukic oder Ziani, wieder. Das war viel zu wenig. Ich denke, dass das Ziel war, hinten sicher zu stehen und vorne mit Kontern Nadelstiche zu setzen. Das ging gänzlich nach hinten los, weil ihnen das frühe Tor einen Strich durch die Rechnung machte.</p>
<p>Die Hälfte zwei begann komplett anders als die erste aufhörte. Den Bayern waren ihre Ballstafetten, ihre Kombinationen im Mittelfeld total abhanden gekommen. Etliche Ballverluste im Mittelfeld (u.a. von Schweinsteiger und dem sehr schwachen van Bommel) führten auch zu diesen fünf Rießenchancen der Wölfe. In der 47. Minute war es Mandzukic, der nur den Pfosten traf. Wenig später rollte der VfL-Express wieder an, immer daran beteiligt waren Edin Dzeko und Zvjezdan Misimovic. Edin Dzeko hatte innerhalb von fünf Minuten drei Rießentormöglichkeiten. Einmal traf er nur das Außennetz, beim anderen Mal waren sich van Buyten und Butt nicht einig, wer zum Ball geht. Dzeko nutzte diesen Stellungsfehler aus, Butt bügelte den Fehler seines Vordermanns allerdings wieder aus. Mismovic durfte dann auch noch einmal, Butt klärte jedoch sensationell per Fußabwehr. Ich fragte mich, warum? Warum das Spiel so aus der Hand geben? Unkonzentriertheit? Misimovic? Von allem ein bisschen. Misimovic belebte das Spiel der Wolfsburger so richtig. Endlich hatten die Offensivaktionen bei den Niedersachen auch einmal Hand und Fuß. Dies half natürlich auch Dzeko zu seinen Chancen zu kommen. Die leichten Ballverluste im Mittelfeld verbinde ich mit der kurz nach der Halbzeit entstandenen Unkonzentriertheit. Womöglich war man nach dem Pfostenschuss von Mandzukic auch ein wenig verunsichert und verlor somit die Ordnung in der Defensive.<br />
In der 55. Minute war es dann endlich geschehen. Der VfL Wolfsburg erzielte den verdienten Ausgleichstreffer, wofür die Bayern zehn Minuten lang derart gebettelt hatten. Es kehrte Stille im Stadion ein, ja, Stille, denn von den Wolfsburger-Fans hörte man nichts und ich hab sie ehrlich gesagt auch nicht gesehen. Normal logieren die Gästefans immer im obersten Eck an der Eckfahne, an der das VfL-Tor bejubelt wurde. Südkurve links vom Bildschirm ausgesehen. In den acht Partien, die ich bisher in der Allianz Arena besucht habe, war bei keinem Gästeblock so wenig Stimmung wie am gestrigen Abend bei dem der Wolfsburger. Die VfL-Fans stimmten kein einziges Mal zu Fangesängen an. Überraschte mich etwas, da sogar die Oberhausener Fans im letzten Jahr (September 09, DfB-Pokal) mehr Stimmung machten. Zur Stimmung komm ich allerdings nachher nochmal.<br />
Wolfsburg traf also und zog sich in der Folge auch wieder etwas zurück, kam aber in den nächsten Minuten immer wieder zu Kontern. Bayern führte den Ball wieder in den eigenen Reihen, wie in Halbzeit eins, aber das Spiel war ein ganz anderes. Zu viele Ballverluste, keine Durchschlagskraft in den Offensivaktionen. Es ging viel zu viel ab in Hälfte zwei beim Rekordmeister. Nun gut, man hatte dann noch ein paar gute Torszenen, aber die waren auch bedingt durch Abwehrfehler der Wolfsburger. Etwa Klose oder Müller hatten diese Tormöglichkeiten. Wolfsburg machte allerdings fast nichts mehr nach vorne. Die Angriffswelle von vor dem 1:1-Ausgleich war verflogen. Bayern kam immer wieder zu Standardsituationen, die allerdings derart kläglich vergeigt wurden. Weder Badstuber noch Kroos brachten ihre Freistöße aufs Tor.<br />
Ribery versuchte es auf seinem linken Flügel immer wieder Mal, blieb aber zu oft an Riether oder Kjaer hängen, weil der Franzose, als es in Richtung Strafraum ging, das Tempo zur sehr rausnahm. Contento und Lahm waren in der Offensive zu größten Teilen des Spiel unauffindbar. Defensiv stand man solide, doch Offensiv kam gar nichts von den beiden Außenverteidigern.<br />
Dann brach die 91. Minute an. Contento ein letztes Mal auf Ribery. Der Franzose nahm noch mal seine ganze Kraft zusammen und brachte eine perfekte Flanke auf den zweiten Pfosten. Schweinsteiger flog förmlich in den Ball hinein und drückte den Ball über die Linie. Das Stadion stand Kopf&#8230;</p>
<p>Alles in allem war der Sieg wohl verdient, auch wenn es nicht wegzudiskutieren ist, dass die Bayern das nötige Glück brauchten, um den Siegtreffer so spät noch zu erzielen. Bayern dominierte per Ballbesitz das Spiel über 70 Minuten lang, war feldüberlegen. Unkonzentriertheiten, verbunden mit Ballverlusten, führten anfang der 2. Halbzeit zu Torchancen für die Wolfsburger. Wenn es nach 55 Minuten schon 2:1 oder 3:1 für den Meister von 2009 geständen hätte, hätte sich wohl kein Bayer beschweren dürfen. Misimovic war der Auslöser, warum das Spiel der Wolfsburger für knapp 20 Minuten Fahrt aufnahm. Die Angriffswelle verpuffte danach, Bayern stand wieder besser und gewann schlussendlich mit 2:1.</p>
<p>Nun komme ich zur Einzelkritik:<br />
Bayern München<br />
Jörg Butt &#8211; Stets ein sicherer Rückhalt, vor allem auch, als die Bayern zu Beginn der 2. Halbzeit in arge Bedrängnis kamen, hielt er glänzend gegen Dzeko und Misimovic<br />
Philipp Lahm &#8211; In der Defensive solide, keine Fehler. Nach vorne ging für den WM-Kapitän allerdings gar nichts.<br />
Holger Badstuber &#8211; War auch, als die Angriffswelle der Wölfe fast zu überschwappen drohte, nicht ganz auf der Höhe. Spielaufbau und Zweikampfwerte vorher und nachher waren allerdings absolut in Ordnung. Standards von ihm brachten allerdings keine Gefahr für das Tor von Benaglio.<br />
Daniel van Buyten &#8211; Hatte Glück, dass Dzeko nach seinem Stellungs- sowie Abstimmungsfehler in Hälfte zwei nicht zum zwischenzeitlichen 1:2 einnetzte. Die Spritzigkeit fehlt dem Belgier noch nach seiner Verletzung<br />
Mark van Bommel &#8211; Für mich schlechtester Mann auf dem Platz. Null Bewegung, so wenig hab ich noch von keinem Bayern-Spieler live im Stadion gesehen und ich habe nun immerhin schon fast 15 Begegnungen der Bayern live gesehen. Als die Wolfsburger ihre Chancen hatten, diente er nicht als Stabilisator, verlor zu häufig den Ball. Zu oft schlammpige Abspiele.<br />
Bastian Schweinsteiger- Torschütze zum 2:1-Siegtreffer, verbissener Kämpfer, allerdings auch mit 2-3 schwerwiegenden Ballverlusten in Hälfte zwei. Die WM steckt ihm mMn noch in den Knochen.<br />
Thomas Müller &#8211; Torschütze zum 1:0, schöne Kombination mit Toni Kroos, in der Folge wurde er aber zu selten mit ins Spiel miteingebunden. In den letzten 15 Minuten agierte er als Stürmer, wo er mehr Schwächen, denn Stärken zeigte. Insgesamt aber war seine Leistung, vor allem im rechten Mittelfeld, in Ordnung.<br />
Toni Kroos &#8211; Sehr wenig Bewegung, schöne Kombination mit Müller beim 1:0, Freistöße von ihm brachten keinen Ertrag, ansonsten solide.<br />
Franck Ribery &#8211; Probierte viel auf seinem linken Flügel, allerdings nahm er das Tempo zu oft raus und konnte zu selten etwas zählbares mit seinen Vorstößen erreichen. Wenn, dann allerdings richtig, wie beim 2:1-Siegtreffer und der Müller-Chance in der 25. Minute.<br />
Miroslav Klose &#8211; Fehlte jegliche Bindung zum Spiel, nur eine Torchance, bot sich zu selten als Anspielstation an. Schwache Leistung.<br />
Einwechselspieler:<br />
Danijel Pranjic &#8211; Fand nicht mehr richtig ins Spiel, kaum gute Szenen.<br />
Mario Gomez &#8211; Man merkt ihm an, dass ihm die Spielpraxis sowie das Selbstvertrauen fehlt. Auch gestern konnte er in den knapp 20 Minuten seinen Trainer nicht davon überzeugen, ihn wieder von Beginn an aufzubieten..</p>
<p>VfL Wolfsburg<br />
Diego Benaglio &#8211; Konnte bei beiden Toren nichts machen, ansonsten keine Fehler, solide.<br />
Peter Pekarik &#8211; War in Hälfte eins gänzlich überfordert mit Franck Ribery. Wurde zur Halbzeit auch ausgewechselt.<br />
Simon Kjaer &#8211; Beim 1:0 bedrängte er Müller nicht energisch genug, ansonsten war der Neuzugang aus Palermo unauffällig und ohne großartige Fehler.<br />
Andrea Barzagli &#8211; Wie Kjaer unauffällig, aber ohne großartige Fehler.<br />
Marcel Schäfer &#8211; Probierte es oftmals sich in die Offensive einzuschalten, Ertrag brachte dies allerdings keinen. Defensiv war seine Leistung aber in Ordnung.<br />
Josue &#8211; Hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn er mit Gelb-Rot vom Platz gegangen wäre. Kam oft zu spät, ansonsten keine großen Sprünge.<br />
Sascha Riether &#8211; Agil, lauffreudig, wurde in der 1. Halbzeit als Mittelfeldspieler auf der Halbposition aufgeboten, in der 2. Hälfte spielte er gegen Ribery, verlor dort allerdings zu viele Laufduelle und Zweikämpfe<br />
Cicero &#8211; Wurde wie Riether auch auf der Halbposition eingesetzt, in der 2. Halbzeit dann als Sechser. Hat zu wenig auf seiner Postion gemacht, in der 2. Halbzeit noch unauffälliger.<br />
Mario Mandzukic &#8211; Bekam in der 1. Halbzeit zu wenige Bälle auf seinen Flügel, wenn, dann machte er meistens was draus. Hatte Pech, dass sein Pfostenschuss nur ganz knapp den zwischenzeitlichen Ausgleich verfehlte. Insgesamt kein schlechter Eindruck.<br />
Karim Ziani &#8211; Zu wenig Bewegung, kaum Akzente in der Offensive. Rechtfertigte, warum er so wenig in der letzten Saison zum Einsatz kam.<br />
Edin Dzeko &#8211; In der 1. Halbzeit ohne jegliche Akzente Dies besserte sich mit Beginn der 2. Halbzeit. Zusammen mit Misimovic Antreiber des VfL-Spiels, hatte drei richtig gute Chancen. Erzielte das 1:1.<br />
Einwechselspieler:<br />
Zvjezdan Misimovic &#8211; Belebte das Spiel der wolfsburger für knapp 20 Minuten. Gute Szenen, gegen Ende der Partie hin kaum noch zu sehen<br />
Ashkan Dejagah &#8211; ohne Bewertung<br />
Grafite &#8211; ohne Bewertung</p>
<p>Ich möchte noch ein paar Worte zur Stimmung der Bayern verlieren. In meinen Augen war gestern die Stimmung in der Allianz Arena absolut top. Jeder Fan ging bei jeder guten Aktion der Bayern mit, die Fans machten pausenlos Stimmung, Nord- sowie Südkurve. Ich war nun schon etliche Male in der Allianz Arena, die Stimmung lies bisher bis auf die DfB-Pokalauftritte gegen Oberhausen und Fürth nie zu wünschen übrig. Ich kann mir das nur so erklären, als dass es über den Bildschirm nicht so rüberkommt. Das musste ich auch schon ein paar mal feststellen, aber wenn du im Stadion bist&#8230;ich fands richtig, richtig geil&#8230; !<br />
Wolfsburg ohne Fans&#8230;</p>
<p>Um 1:15 Uhr war ich dann wieder zu Hause.. hat sich auf jeden Fall gelohnt.. so ein Finish sieht man ja nun nicht alle Tage, zudem war es ja das Saisoneröffnungsspiel.<br />
Bilder kommen im Laufe der Woche.. allerdings hab ich nur Bilder von den ersten Minuten und von vor dem Anpfiff, da dann der Akku (Handy) leer wurde..</p>
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		<title>Beitrag der Woche: Rafael van der Vaart</title>
		<link>http://www.fussballjunkies.de/news/?p=1798</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 17:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>strega</dc:creator>
				<category><![CDATA[FuJu-Beitrag der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 36. Kalenderwoche gewann der Beitrag von User Libero64:
Wenn Redknapp seine bisherige Top-Elf bringt, sähe die eigentlich so aus.
Gomes
Corluka &#8211; King &#8211; Bassong &#8211; Assou-Ekotto
Huddlestone
Lennon &#8211; - &#8211; - &#8211; - &#8211; - &#8211; - Bale
Modric
Crouch &#8211; Defoe
Dawson hatte sich zwar einen der beiden Innenverteidigerplätze ergattert, aber er fällt länger aus und ob er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der 36. Kalenderwoche gewann der Beitrag von User Libero64:</em></p>
<p style="text-align: left;">Wenn Redknapp seine bisherige Top-Elf bringt, sähe die eigentlich so aus.</p>
<p style="text-align: center;">Gomes</p>
<p style="text-align: center;">Corluka &#8211; King &#8211; Bassong &#8211; Assou-Ekotto</p>
<p style="text-align: center;">Huddlestone</p>
<p style="text-align: center;">Lennon &#8211; - &#8211; - &#8211; - &#8211; - &#8211; - Bale</p>
<p style="text-align: center;">Modric</p>
<p style="text-align: center;">Crouch &#8211; Defoe<span id="more-1798"></span></p>
<p style="text-align: left;">Dawson hatte sich zwar einen der beiden Innenverteidigerplätze ergattert, aber er fällt länger aus und ob er dann wieder ohne weiteres an den beiden vorbeikommt, wage ich zu bezweifeln. Immerhin waren King und Bassong über den Großteil der letzten Spielzeit gesetzt.<br />
Möchte Redknapp sein eingespieltes, geschlossenes Team nicht zerstören, sitzt van der Vaart nun einmal auf der Bank. Ich meine, nicht mal im Sinne der Doppelbelastung macht der Transfer Sinn, da Kranjcar exakt Modrics Position spielen kann und Bentley, Jenas und O&#8217;Hara sind wahrlich auch keine Schlechten.</p>
<p style="text-align: left;">Das vermeintliche B-Team sähe für mich so aus:</p>
<p style="text-align: center;">Pletikosa</p>
<p style="text-align: center;">Hutton &#8211; Gallas &#8211; Dawson &#8211; Kaboul</p>
<p style="text-align: center;">Palacios</p>
<p style="text-align: center;">Bentley &#8211; - &#8211; - &#8211; - &#8211; - &#8211; - Kranjcar</p>
<p style="text-align: center;">van der Vaart</p>
<p style="text-align: center;">Pavlyuchenko &#8211; Keane</p>
<p style="text-align: left;">Spieler die es nichtmal ins B-Team schaffen: Cudicini, Naughton, Walker, Woodgate, Jenas, O&#8217;Hara, Giovani dos Santos, Rose, Sandro</p>
<p style="text-align: left;">Das Team hat in der Vergangenheit auch durchaus schon mit einer Doppelsechs gespielt, aber dafür muss man entweder den Spielmacher rausnehmen (wofür man alleine drei prädestinierte Spieler hat) oder einen Stürmer, und ob es ratsam ist mit dem kleinen Defoe als einziger Spitze zu spielen oder ihn trotz seiner Trefferquote auf die Bank zu setzen, wage ich mal zu bezweifeln. Für mich ist in den Transferaktivitäten Tottenhams einfach kein System zu erkennen. Hauptsache haben, Hauptsache Namen. Ob man den Spieler nun wirklich braucht, ist absolut zweitrangig.  :confused: Wenn man van der Vaart verpflichtet hätte und dafür Modric oder Kranjcar mit ordentlichem Gewinn verkauft hätte, okay, aber so ist es einfach nur absolut Tottenham-üblicher Schwachsinn. Verzeiht mir bitte die harte Ausdrucksweise.</p>
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		<title>Beitrag der Woche: Bibber in “Der doppelte Fikri”</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 08:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>strega</dc:creator>
				<category><![CDATA[FuJu-Beitrag der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 35. Kalenderwoche gewann der Beitrag von Userin Strega zum Spiel Erfurt &#8211; Babelsberg:
Manche befürchteten, Sturmtief Emma würde einen Ableger vorbei schicken und Orle in längst verdrängte Notlagen versetzen. Wind fegte durchs Steigerwaldstadion, als Sportsfreund Qualle und einige wenige Tausende ihren gewohnten Platz einnahmen, um endlich den zweiten Saisonsieg der Blumenstädter zu erleben. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der 35. Kalenderwoche gewann der Beitrag von Userin Strega zum Spiel Erfurt &#8211; Babelsberg:</em></p>
<p>Manche befürchteten, Sturmtief Emma würde einen Ableger vorbei schicken und Orle in längst verdrängte Notlagen versetzen. Wind fegte durchs Steigerwaldstadion, als Sportsfreund Qualle und einige wenige Tausende ihren gewohnten Platz einnahmen, um endlich den zweiten Saisonsieg der Blumenstädter zu erleben. Vor dem Anpfiff wollte der Verein besonders gastfreundlich sein und ließ erneut die Hymne des Gastes durch die Boxen dröhnen. Block 3 reagierte empfindlich und zeigte verbal die Rote Karte. Erfurt verlor die Seitenwahl und Genosse Bibber wusste bereits vor dem Anpfiff: Unentschieden oder Niederlage für Erfurt.<span id="more-1796"></span></p>
<p>Neuzugang Caillas aus Düsseldorf durfte von Anfang an ran, genauso wie der Ex-Babelsberger Weidlich. Das Spiel begann dynamisch, Erfurt drängte frühzeitig auf die Führung und wollte die letzte Niederlage vergessen lassen. Bereits nach wenigen Minuten hatte Semmer nach einem Freistoß von Pfingsten-Reddig die erste sehr gute Gelegenheit, der Kopfball landete jedoch nur an der Latte. Erfurt spielte stark und zeigte gute Kombinationen. Wie bereits im Heimspiel gegen Werder Bremen konnten sich einige aussichtsreiche Chancen erspielt werden, nur am Abschluss haperte es. Besonders auffällig gab sich Danso Weidlich, der gegen seinen früheren Verein wohl besonders motiviert war. Allerdings konnte er auch in vergangen Spielen bzw. Testspielen beweisen, welches Talent in ihm schlummert. Babelsberg lauerte auf Konter. In den vergangenen Spielen hatten sie unter Beweis gestellt, dass man sie definitiv nicht unterschätzen darf und dass sie alles andere als ein leicht zu besiegender Aufsteiger sind. Wenn sie vor das Erfurter Tor kamen, dann wurde es gefährlich. Rot-Weiß ließ sich davon jedoch nicht beirren, sie hatten das Spiel zu Beginn weitestgehend im Griff und konnten mit schönen Zusammenspielen erfreuen. Es wirkte auf einmal so leicht. Die Mannschaft spielte wie beflügelt und war kaum wiederzuerkennen, agierte anders als die Mannschaft, die man so oft bei Auswärtsspielen, gerade auch in dieser Saison, erleben musste. Immer wieder war es Weidlich, der durch Aktionen, gar gelungene Dribbeleinlagen auffiel. Semmer machte im Angriff eine ebenso gute Figur und es erschien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Ball endlich im Netz landen würde. So viel Spielfreude war man bei Erfurt gar nicht gewohnt&#8230; Auffällig war nicht nur diese Spielfreude, die Mannschaft wirkte gut aufgestellt, hochmotiviert und engagiert. Im Grunde so, wie es sein sollte. Aber in dieser kurzen Saison hatte man davon noch nicht viel sehen dürfen. Danso Weidlich war es schließlich, der nach einer halben Stunde das erste Tor erzielte. Reichweins Kopfball konnte noch geklärt werden, ehe eben jener Danso im Nachschuss den Ball ins Netz beförderte. Bibber schrie ekstatisch immer wieder “Fikri”, er verwechselt permanent Fikri El Haj Ali mit Danso Weidlich, unabhängig davon, ob beide spielen oder nur einer. Fikri war Fikri und Danso war eben auch Fikri.<br />
Was auch immer dieser Danso “Fikri” Weidlich in Babelsberg nicht zeigen konnte, in Erfurt konnte man sich bisher über ihn nicht beklagen, schon gar nicht in diesem Spiel.</p>
<p>In all die schöne Euphorie drang dann plötzlich ein schriller Pfiff. Nicht schon wieder. Das darf nicht wahr sein. Wieder einmal wurde ein Elfmeter gegen Erfurt gepfiffen. Möckel agierte gegen einen Babelsberger Spieler, der sich im Folgenden durch den halben Strafraum wälzte. Klare Sache, Elfmeter. Dass man bei dieser Interaktion nicht zusammenbrechen muss wie eine altersschwache Stubenfliege ist eine Sache, genauso wie die Tatsache, dass man als Abwehrspieler cleverer auftreten muss. Es war, wie erwähnt, nicht der erste Elfer in dieser jungen Saison gegen Rot-Weiß. Irgendwann müsste man einfach mal etwas daraus lernen. Orle war in der richtigen Ecke, geholfen hatte es nicht. Ausgleich.<br />
Erfurt gab sich daraufhin jedoch nicht auf. Nur wenige Minuten später setzte sich Semmer auf der rechten Seite gegen drei Babelsberger durch, im Fallen spielte er den Ball weiter, der Ball ging an die Hand eines Blauen, aber der Assistent an der Linie winkte ab. Kein absichtliches Handspiel. Semmer wollte es jedoch weiterhin wissen. Kurz darauf tanzte er vier Babelsberger Hintermänner schwindlig, schoss Richtung Tor, der Ball klatschte an den Pfosten, vom Pfosten zurück aufs Spielfeld, dort stand Semmer quasi an der Torauslinie, Nachschuss, 2:1. Ein irres Tor. Pause.</p>
<p>Erfurt kam motiviert aus der Pause und wollte möglichst schnell nachlegen und erhöhen. Allzu knapp war die Führung. Spielerisch konnte man überzeugen, in den Zweikämpfen war man gut, selbst Freistöße gelangen. Dieses Spiel wollte man sich nicht selbst versauen, indem man am Ende die 3 Punkte nicht mitnehmen würde. Doch da gab es noch einen Gegner und der hatte sich noch längst nicht als Verlierer abgefunden.<br />
Daniel zog Vergleiche, wollte Parallelen zu Dotchevs Zeiten erkennen. Emmerling hatte mit Emden oftmals eher defensiv brilliert, wie oft kam es zu 1:0 Siegen. Doch Erfurt zeigte sich im Verlauf des Spiels wie früher: vorne hui, hinten pfui, doch dazu später mehr. Dann: Einwurf Babelsberg. Ein weiter Wurf eines blauen Spielers (Bibber: “Der Weiteinwerfer wieder, da hat Orle Probleme&#8230;”) brachte den Erfurter Schlussmann in Bedrängnis. Er nahm die Fäuste zu Hilfe, traf jedoch den Ball nicht. Zum Glück passierte nichts. Noch nicht, denn Babelsberg legte nach, sie wurden aktiver. Ein Schuss, noch abgefälscht von einem Erfurter Spieler und damit unhaltbar für Orlishausen, brachte sie schließlich zurück ins Spiel, der Ausgleich gelang. Daniel düster: “Das geht heute 4:4 aus!”<br />
Die Erfurter Abwehr wirkte zeitweise konfus und so mancher Fan wurde nervös. Sportsfreund Qualle hatte den Täter schon gefunden, es war wie immer Lieblingsopfer Hörgl. Er war an allem Schuld, am Chaos in der Abwehr, am Ausgleich, am Welthunger. Aber Erfurt zeigte Moral, wollte diesen Sieg. Einwurf Rrrrrrrruuuuuuuddddddiiiii Zedi. Der Ball kam in den Strafraum, wurde geklärt, der Ball landete bei Danso, Danso mit einem Gewaltschuss und drin! Ein geiles Tor! Bibber rief erneut freudestrahlend immer wieder “Fikri”.<br />
Dieses Spiel bot alles, Tore, Einsatz, Spannung und sogar etwas zum Lachen. Da kann selbst ein Überraschungsei nicht mithalten. Es deutete sich ein Wechsel an. Stadionsprecher Sänger verlor ein paar Worte, Danso machte sich auf den Weg Richtung Bank. Ja, er würde gehen. Stehende Ovationen begleiteten den Mann, der ein prima Spiel abgeliefert hatte. Artig bedankte sich Weidlich vom Spielfeld aus bei den Fans, klatschte, alles freute sich, Danso lief Richtung Trainer, Danso bremste ab. Was jetzt? Falscher Alarm, er sollte ja gar nicht gehen. Es war aus Versehen die falsche Nummer auf der Tafel des Assistenten gezeigt worden. Also wieder zurück zu den Mitspielern&#8230;<br />
Dann erschien das alte Übel, schleichend. Babelsberg drückte, wollte den Ausgleich erzielen. Erfurts Abwehr mutierte zum altbekannten Hühnerhaufen. Wer was wo, ich, nein du, wo ist der Ball, dort, nein doch nicht, wo ist Orle, was jetzt&#8230; Erfurt kriegte den Ball nicht mehr aus der eigenen Hälfte, versuchte Befreiungsschläge, diese landeten sofort beim Gegner, Konfusion überall, Panik auf den Rängen, Herzflattern. Dann auch noch dieser Schiedsrichter. Stenzel wurde gefoult, der Schiedsrichter pfiff. Bibber fing an zu schreien “Aus, aus, es ist aus!” Was, wie jetzt, nein wieso, die spielen doch noch. Bibber irritiert: “Ach so, ich dachte es wäre vorbei.” Mitnichten, der Schiedsrichter entschied bei einem Foul an Stenzel auf Schwalbe, plötzlich gab es noch einen Freistoß für Babelsberg. Angst machte sich breit. Die würden doch wohl nicht&#8230; Kurz vor Ende&#8230; Orle, was macht Orle, hoffentlich segelt er nicht wieder am Ball vorbei, aber nein, er hat ihn, er hat ihn, keine Panik, durchatmen. Von wegen, schon wieder Blau, Blau am Ball, Blau im Strafraum, Rot rannte hektisch herum, grätschte am Ball vorbei, rutschte aus, Blau wieder, Rot am Boden, dann Grün – Orle hat ihn. Durchatmen. Wechsel. Fikri wurde eingewechselt, Bibber sah nervös auf die Uhr, wie lange, wie lange noch. “Fikri? Och. Hehe.” Da war er ja endlich, der richtige Fikri. Bewirken würde er nichts mehr, anders als der andere späte Wechsel, Hauswald. Hauswald war es, der alle Rot-Weißen endlich erlöste, als er in der 92. Minute mit seinem 4:2 alles klar machte. Und durchatmen nicht vergessen.</p>
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		<title>Beitrag der Woche: Bayern siegt zum Saisonauftakt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>strega</dc:creator>
				<category><![CDATA[FuJu-Beitrag der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 34. Kalenderwoche überzeugte der Spielbericht von User Mario8: 
Dusel oder verdient? Diese Frage beschäftigt mich seit gestern Abend. Rund ums Stadion und auch nach dem Spiel im Bus klangen immer wieder Stimmen hervor (Bayern-Fans), die sich sicher waren, dass der Bayern-Dusel nach längerer Abstinenz wieder zurückgekehrt ist. Ja, wieso auch nicht, wird man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der 34. Kalenderwoche überzeugte der Spielbericht von User Mario8: </em></p>
<p>Dusel oder verdient? Diese Frage beschäftigt mich seit gestern Abend. Rund ums Stadion und auch nach dem Spiel im Bus klangen immer wieder Stimmen hervor (Bayern-Fans), die sich sicher waren, dass der Bayern-Dusel nach längerer Abstinenz wieder zurückgekehrt ist. Ja, wieso auch nicht, wird man sich da denken? Bayern traf immerhin in der 91. Minute und das gerade noch so. Ein Schritt kürzer und Schweinsteiger hätte den Ball wohl nicht mehr über die Linie drücken können. Auf der anderen Seite dominierte der FC Bayern das Spiel über fast 70 Minuten lang, warum die Frage dann nicht: Verdient? Ich denke, dass dies einfach unglaublich schwierig zu beantworten ist, aber ich bin erstmal froh, dass wir zum Aufakt einen Sieg einfahren konnten.<span id="more-1794"></span></p>
<p>Beginnen wir mal von ganz vorne. Ich traf um 19:15 Uhr auf meinem Sitzplatz ein. Dieser war in der Südtribune (also hinter Jörg Butt in der 1. Halbzeit) und zwar im Mittelrang. Ein richtiger toller Platz. Man sah das Spielfeld richtig gut und konnte genau sehen, wer wie das Spiel aufzieht bzw. mit welcher Taktik beide Teams agieren. Man sah dadurch die Außenspieler besser und einfach auch die ganzen Freiräume, die sich für beide Teams boten. Das Spiel begann um 20:40 Uhr nach der Eröffnungsfeier und die Bayern waren sofort wieder der Herr im Haus. Ballbesitz en masse und auch eine gute Tormöglichkeit durch Franck Ribery waren das Ergebnis der ersten Minuten. Dann, in Minute 8, die erste Traumkombination. Müller lupft zu Kroos, der direkt wieder weiter zu Müller. Der Shootingstar der WM und der letzten Bundesligasaison macht da weiter, wo er aufgehört hat. Er nimmt den Ball wunderschön an, lässt Kjaer nicht an den Ball kommen und zieht ihn dann per Volleyschuss in die lange Ecke. Aufakt nach Maß! Bayern dominierte das Spiel in der Folge zwar, konnte sich aber bis auf die Großchance von Müller in der 25. Minute, als Ribery den Ball flach von der linken Seite in die Mitte brachte, Müller allerdings vom zweiten Pfosten aus über das Tor schoss, nichts zählbares mehr herausspielen. Irgendwo wundert mich das aber auch nicht. Bayern stand zwar sehr gut, jeder Spieler hatte seine Position und es wurde schön kombiniert, doch der Risikopass fehlte, wie auch das gesamte Spiel nach vorne. Das Tempo wurde nie verschärft, Klose verhungerte im Sturm. Weder ein Ribery, der oftmals auf dem linken Flügel komplett freistand, noch ein Müller, der allerdings immer in die Mitte drängte und sich so mit Toni Kroos ein paar Mal auf den Füßen stand, setzten mMn etwas zu wenig Akzente. Es ging viel zu viel durch die Mitte und da das Spiel viel zu langsam aufgezogen wurde, hatte man auch keine Chance das defensive Bollwerk der Wölfe zu überwinden. Taktisch war das ja absolut in Ordnung, doch die Laufbereitschaft lies zudem arg zu wünschen übrig. Ich komme später noch etwas genauer zu den einzelnen Spielern. Dann gings in die Halbzeit. Von den Torchancen her (2-3), des Ballbesitzes und der Feldhoheit war man dem VfL ganz klar überlegen. Gut, mMn war das kein Kunstwerk. Der VfL Wolfsburg war in Hälfte eins so dermaßen schwach, keine Torchance, es wurde ja nicht mal noch vorne gespielt. Wenn man den Ball hätte, verlor man ihn spätestens durch Cicero oder durch einen der beiden Außen, im dem Fall Mandzukic oder Ziani, wieder. Das war viel zu wenig. Ich denke, dass das Ziel war, hinten sicher zu stehen und vorne mit Kontern Nadelstiche zu setzen. Das ging gänzlich nach hinten los, weil ihnen das frühe Tor einen Strich durch die Rechnung machte.</p>
<p>Die Hälfte zwei begann komplett anders als die erste aufhörte. Den Bayern waren ihre Ballstafetten, ihre Kombinationen im Mittelfeld total abhanden gekommen. Etliche Ballverluste im Mittelfeld (u.a. von Schweinsteiger und dem sehr schwachen van Bommel) führten auch zu diesen fünf Rießenchancen der Wölfe. In der 47. Minute war es Mandzukic, der nur den Pfosten traf. Wenig später rollte der VfL-Express wieder an, immer daran beteiligt waren Edin Dzeko und Zvjezdan Misimovic. Edin Dzeko hatte innerhalb von fünf Minuten drei Rießentormöglichkeiten. Einmal traf er nur das Außennetz, beim anderen Mal waren sich van Buyten und Butt nicht einig, wer zum Ball geht. Dzeko nutzte diesen Stellungsfehler aus, Butt bügelte den Fehler seines Vordermanns allerdings wieder aus. Mismovic durfte dann auch noch einmal, Butt klärte jedoch sensationell per Fußabwehr. Ich fragte mich, warum? Warum das Spiel so aus der Hand geben? Unkonzentriertheit? Misimovic? Von allem ein bisschen. Misimovic belebte das Spiel der Wolfsburger so richtig. Endlich hatten die Offensivaktionen bei den Niedersachen auch einmal Hand und Fuß. Dies half natürlich auch Dzeko zu seinen Chancen zu kommen. Die leichten Ballverluste im Mittelfeld verbinde ich mit der kurz nach der Halbzeit entstandenen Unkonzentriertheit. Womöglich war man nach dem Pfostenschuss von Mandzukic auch ein wenig verunsichert und verlor somit die Ordnung in der Defensive.<br />
In der 55. Minute war es dann endlich geschehen. Der VfL Wolfsburg erzielte den verdienten Ausgleichstreffer, wofür die Bayern zehn Minuten lang derart gebettelt hatten. Es kehrte Stille im Stadion ein, ja, Stille, denn von den Wolfsburger-Fans hörte man nichts und ich hab sie ehrlich gesagt auch nicht gesehen. Normal logieren die Gästefans immer im obersten Eck an der Eckfahne, an der das VfL-Tor bejubelt wurde. Südkurve links vom Bildschirm ausgesehen. In den acht Partien, die ich bisher in der Allianz Arena besucht habe, war bei keinem Gästeblock so wenig Stimmung wie am gestrigen Abend bei dem der Wolfsburger. Die VfL-Fans stimmten kein einziges Mal zu Fangesängen an. Überraschte mich etwas, da sogar die Oberhausener Fans im letzten Jahr (September 09, DfB-Pokal) mehr Stimmung machten. Zur Stimmung komm ich allerdings nachher nochmal.<br />
Wolfsburg traf also und zog sich in der Folge auch wieder etwas zurück, kam aber in den nächsten Minuten immer wieder zu Kontern. Bayern führte den Ball wieder in den eigenen Reihen, wie in Halbzeit eins, aber das Spiel war ein ganz anderes. Zu viele Ballverluste, keine Durchschlagskraft in den Offensivaktionen. Es ging viel zu viel ab in Hälfte zwei beim Rekordmeister. Nun gut, man hatte dann noch ein paar gute Torszenen, aber die waren auch bedingt durch Abwehrfehler der Wolfsburger. Etwa Klose oder Müller hatten diese Tormöglichkeiten. Wolfsburg machte allerdings fast nichts mehr nach vorne. Die Angriffswelle von vor dem 1:1-Ausgleich war verflogen. Bayern kam immer wieder zu Standardsituationen, die allerdings derart kläglich vergeigt wurden. Weder Badstuber noch Kroos brachten ihre Freistöße aufs Tor.<br />
Ribery versuchte es auf seinem linken Flügel immer wieder Mal, blieb aber zu oft an Riether oder Kjaer hängen, weil der Franzose, als es in Richtung Strafraum ging, das Tempo zur sehr rausnahm. Contento und Lahm waren in der Offensive zu größten Teilen des Spiel unauffindbar. Defensiv stand man solide, doch Offensiv kam gar nichts von den beiden Außenverteidigern.<br />
Dann brach die 91. Minute an. Contento ein letztes Mal auf Ribery. Der Franzose nahm noch mal seine ganze Kraft zusammen und brachte eine perfekte Flanke auf den zweiten Pfosten. Schweinsteiger flog förmlich in den Ball hinein und drückte den Ball über die Linie. Das Stadion stand Kopf&#8230;</p>
<p>Alles in allem war der Sieg wohl verdient, auch wenn es nicht wegzudiskutieren ist, dass die Bayern das nötige Glück brauchten, um den Siegtreffer so spät noch zu erzielen. Bayern dominierte per Ballbesitz das Spiel über 70 Minuten lang, war feldüberlegen. Unkonzentriertheiten, verbunden mit Ballverlusten, führten anfang der 2. Halbzeit zu Torchancen für die Wolfsburger. Wenn es nach 55 Minuten schon 2:1 oder 3:1 für den Meister von 2009 geständen hätte, hätte sich wohl kein Bayer beschweren dürfen. Misimovic war der Auslöser, warum das Spiel der Wolfsburger für knapp 20 Minuten Fahrt aufnahm. Die Angriffswelle verpuffte danach, Bayern stand wieder besser und gewann schlussendlich mit 2:1.</p>
<p>Nun komme ich zur Einzelkritik:<br />
Bayern München<br />
Jörg Butt &#8211; Stets ein sicherer Rückhalt, vor allem auch, als die Bayern zu Beginn der 2. Halbzeit in arge Bedrängnis kamen, hielt er glänzend gegen Dzeko und Misimovic<br />
Philipp Lahm &#8211; In der Defensive solide, keine Fehler. Nach vorne ging für den WM-Kapitän allerdings gar nichts.<br />
Holger Badstuber &#8211; War auch, als die Angriffswelle der Wölfe fast zu überschwappen drohte, nicht ganz auf der Höhe. Spielaufbau und Zweikampfwerte vorher und nachher waren allerdings absolut in Ordnung. Standards von ihm brachten allerdings keine Gefahr für das Tor von Benaglio.<br />
Daniel van Buyten &#8211; Hatte Glück, dass Dzeko nach seinem Stellungs- sowie Abstimmungsfehler in Hälfte zwei nicht zum zwischenzeitlichen 1:2 einnetzte. Die Spritzigkeit fehlt dem Belgier noch nach seiner Verletzung<br />
Mark van Bommel &#8211; Für mich schlechtester Mann auf dem Platz. Null Bewegung, so wenig hab ich noch von keinem Bayern-Spieler live im Stadion gesehen und ich habe nun immerhin schon fast 15 Begegnungen der Bayern live gesehen. Als die Wolfsburger ihre Chancen hatten, diente er nicht als Stabilisator, verlor zu häufig den Ball. Zu oft schlammpige Abspiele.<br />
Bastian Schweinsteiger- Torschütze zum 2:1-Siegtreffer, verbissener Kämpfer, allerdings auch mit 2-3 schwerwiegenden Ballverlusten in Hälfte zwei. Die WM steckt ihm mMn noch in den Knochen.<br />
Thomas Müller &#8211; Torschütze zum 1:0, schöne Kombination mit Toni Kroos, in der Folge wurde er aber zu selten mit ins Spiel miteingebunden. In den letzten 15 Minuten agierte er als Stürmer, wo er mehr Schwächen, denn Stärken zeigte. Insgesamt aber war seine Leistung, vor allem im rechten Mittelfeld, in Ordnung.<br />
Toni Kroos &#8211; Sehr wenig Bewegung, schöne Kombination mit Müller beim 1:0, Freistöße von ihm brachten keinen Ertrag, ansonsten solide.<br />
Franck Ribery &#8211; Probierte viel auf seinem linken Flügel, allerdings nahm er das Tempo zu oft raus und konnte zu selten etwas zählbares mit seinen Vorstößen erreichen. Wenn, dann allerdings richtig, wie beim 2:1-Siegtreffer und der Müller-Chance in der 25. Minute.<br />
Miroslav Klose &#8211; Fehlte jegliche Bindung zum Spiel, nur eine Torchance, bot sich zu selten als Anspielstation an. Schwache Leistung.<br />
Einwechselspieler:<br />
Danijel Pranjic &#8211; Fand nicht mehr richtig ins Spiel, kaum gute Szenen.<br />
Mario Gomez &#8211; Man merkt ihm an, dass ihm die Spielpraxis sowie das Selbstvertrauen fehlt. Auch gestern konnte er in den knapp 20 Minuten seinen Trainer nicht davon überzeugen, ihn wieder von Beginn an aufzubieten..</p>
<p>VfL Wolfsburg<br />
Diego Benaglio &#8211; Konnte bei beiden Toren nichts machen, ansonsten keine Fehler, solide.<br />
Peter Pekarik &#8211; War in Hälfte eins gänzlich überfordert mit Franck Ribery. Wurde zur Halbzeit auch ausgewechselt.<br />
Simon Kjaer &#8211; Beim 1:0 bedrängte er Müller nicht energisch genug, ansonsten war der Neuzugang aus Palermo unauffällig und ohne großartige Fehler.<br />
Andrea Barzagli &#8211; Wie Kjaer unauffällig, aber ohne großartige Fehler.<br />
Marcel Schäfer &#8211; Probierte es oftmals sich in die Offensive einzuschalten, Ertrag brachte dies allerdings keinen. Defensiv war seine Leistung aber in Ordnung.<br />
Josue &#8211; Hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn er mit Gelb-Rot vom Platz gegangen wäre. Kam oft zu spät, ansonsten keine großen Sprünge.<br />
Sascha Riether &#8211; Agil, lauffreudig, wurde in der 1. Halbzeit als Mittelfeldspieler auf der Halbposition aufgeboten, in der 2. Hälfte spielte er gegen Ribery, verlor dort allerdings zu viele Laufduelle und Zweikämpfe<br />
Cicero &#8211; Wurde wie Riether auch auf der Halbposition eingesetzt, in der 2. Halbzeit dann als Sechser. Hat zu wenig auf seiner Postion gemacht, in der 2. Halbzeit noch unauffälliger.<br />
Mario Mandzukic &#8211; Bekam in der 1. Halbzeit zu wenige Bälle auf seinen Flügel, wenn, dann machte er meistens was draus. Hatte Pech, dass sein Pfostenschuss nur ganz knapp den zwischenzeitlichen Ausgleich verfehlte. Insgesamt kein schlechter Eindruck.<br />
Karim Ziani &#8211; Zu wenig Bewegung, kaum Akzente in der Offensive. Rechtfertigte, warum er so wenig in der letzten Saison zum Einsatz kam.<br />
Edin Dzeko &#8211; In der 1. Halbzeit ohne jegliche Akzente Dies besserte sich mit Beginn der 2. Halbzeit. Zusammen mit Misimovic Antreiber des VfL-Spiels, hatte drei richtig gute Chancen. Erzielte das 1:1.<br />
Einwechselspieler:<br />
Zvjezdan Misimovic &#8211; Belebte das Spiel der wolfsburger für knapp 20 Minuten. Gute Szenen, gegen Ende der Partie hin kaum noch zu sehen<br />
Ashkan Dejagah &#8211; ohne Bewertung<br />
Grafite &#8211; ohne Bewertung</p>
<p>Ich möchte noch ein paar Worte zur Stimmung der Bayern verlieren. In meinen Augen war gestern die Stimmung in der Allianz Arena absolut top. Jeder Fan ging bei jeder guten Aktion der Bayern mit, die Fans machten pausenlos Stimmung, Nord- sowie Südkurve. Ich war nun schon etliche Male in der Allianz Arena, die Stimmung lies bisher bis auf die DfB-Pokalauftritte gegen Oberhausen und Fürth nie zu wünschen übrig. Ich kann mir das nur so erklären, als dass es über den Bildschirm nicht so rüberkommt. Das musste ich auch schon ein paar mal feststellen, aber wenn du im Stadion bist&#8230;ich fands richtig, richtig geil&#8230; !<br />
Wolfsburg ohne Fans&#8230;</p>
<p>Um 1:15 Uhr war ich dann wieder zu Hause.. hat sich auf jeden Fall gelohnt.. so ein Finish sieht man ja nun nicht alle Tage, zudem war es ja das Saisoneröffnungsspiel.<br />
Bilder kommen im Laufe der Woche.. allerdings hab ich nur Bilder von den ersten Minuten und von vor dem Anpfiff, da dann der Akku (Handy) leer wurde..</p>
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		<title>Dritte Liga als Überraschungsei</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 21:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>strega</dc:creator>
				<category><![CDATA[3. Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits in den vergangenen Jahren konnte die Dritte Liga (bzw. früher Regionalliga) die Fans begeistern, sofern man sich darauf einlassen wollte. Auch in dieser noch jungen Saison besticht die Dritte Liga bereits jetzt durch ungewöhnliche Ergebnisse und wenig Konstanz. Während die einen diese Unkonstanz als Schwäche der Liga ansehen, betrachten andere das Fehlen wirklicher Favoriten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits in den vergangenen Jahren konnte die Dritte Liga (bzw. früher Regionalliga) die Fans begeistern, sofern man sich darauf einlassen wollte. Auch in dieser noch jungen Saison besticht die Dritte Liga bereits jetzt durch ungewöhnliche Ergebnisse und wenig Konstanz. <span id="more-1790"></span>Während die einen diese Unkonstanz als Schwäche der Liga ansehen, betrachten andere das Fehlen wirklicher Favoriten eher als Stärke. Vor der Saison wurde der SV Sandhausen von der überwiegenden Mehrheit der Drittligatrainer als der große Favorit der Saison ausgemacht. Vielleicht wurde Sandhausen durch diese Vorschusslorbeeren gelähmt, Fakt ist, dass sie in die Saison zwar mit einen 4:1 Erfolg in Burghausen  starteten,  danach erfolgte jedoch überraschend ein Einbruch, selbst Tore wollten keine mehr fallen. Von dieser Schwächephase konnte sich der SVS am 6. Spieltag mit einem 4:1 zu Hause gegen Dynamo Dresden befreien. Es bleibt die Frage, wie es weitergeht.</p>
<p>Positiv konnte sich Kickers Offenbach bisher präsentieren: noch ungeschlagen belegen sie aktuell den ersten Tabellenplatz. Kristallisiert sich in Hessen etwa doch ein Favorit heraus, mit dem man rechnen muss? Nicht nur in der Liga, auch im Pokal konnte der OFC auf sich aufmerksam machen und erscheint momentan noch als unbesiegbar.</p>
<p>In Erstaunen versetzten vor allem zwei Spiele: Jena &#8211; Saarbrücken 0:7 und Hansa Rostock &#8211; Unterhaching 7:2. Jena, bis dahin gut in die Saison gestartet, verlor ausgerechnet gegen eine Mannschaft, die bis zu diesem Zeitpunkt noch punktlos war. Wer gedacht hatte, dieses Torfestival würde eine Ausnahme bleiben, sah sich bald durch die 9 Tore im Spiel Hansa gegen Unterhaching eines Besseren belehrt.</p>
<p>Ob diese teilweise deutlichen Ergebnisse nun Stärke oder Schwäche ausdrücken, muss jeder für sich entscheiden. Aber wer diese Liga langweilig findet, ist definitiv selbst schuld <img src='http://www.fussballjunkies.de/news/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Wir können gespannt sein, was der kommende Spieltag bereit hält.</p>
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		<title>Gourcuff wechselt von Bordeaux nach Lyon</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Libero64</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ligue 1 - Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Der französische Nationalspieler Yoann Gourcuff verlässt Girondins Bordeaux und schließt sich dem Ligakonkurrenten Olympique Lyon an. Den offiziellen Internetseiten der beiden Klubs zu Folge, steht lediglich noch die sportärztliche Untersuchung aus. Zudem ist von einem langfristigen Vertrag die Rede. Die Ablöse für den 24-jährigen Spielmacher soll laut einiger Medienberichte bei über 20 Millionen Euro liegen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der französische Nationalspieler Yoann Gourcuff verlässt Girondins Bordeaux und schließt sich dem Ligakonkurrenten Olympique Lyon an. Den offiziellen Internetseiten der beiden Klubs zu Folge, steht lediglich noch die sportärztliche Untersuchung aus. Zudem ist von einem langfristigen Vertrag die Rede. Die Ablöse für den 24-jährigen Spielmacher soll laut einiger Medienberichte bei über 20 Millionen Euro liegen.</p>
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		<title>Beitrag der Woche: Spielbericht: 1. Runde DFB-Pokal 2010/ 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 18:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>strega</dc:creator>
				<category><![CDATA[FuJu-Beitrag der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 33. Kalenderwoche gewann der Beitrag von Userin Ninakeks zum DFB-Pokalspiel &#8220;ihres&#8221; SV Sandhausen:
Das war wohl nichts. Hätte man aber auch nicht dran zu glauben gewagt. Damit, dass es letzten Endes doch so knapp war, hätte wohl niemand gerechnet. Realistische Chancen hat man sich in Sandhausen keine gemacht. Wie denn auch? Mit diesem Saisonauftakt? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der 33. Kalenderwoche gewann der Beitrag von Userin Ninakeks zum DFB-Pokalspiel &#8220;ihres&#8221; SV Sandhausen:</em></p>
<p>Das war wohl nichts. Hätte man aber auch nicht dran zu glauben gewagt. Damit, dass es letzten Endes doch so knapp war, hätte wohl niemand gerechnet. Realistische Chancen hat man sich in Sandhausen keine gemacht. Wie denn auch? Mit diesem Saisonauftakt? Bei dem man seit 3 Spielen nicht mehr getroffen hat, in jenen aber 6 Gegentore kassierte. Und dann kommt Augsburg. Wer war das noch gleich? Der wahrscheinlich beste Zweitligisit, na toll.<span id="more-1786"></span></p>
<p>Die Zuschauerzahl war mit 4500 weit unter den Erwartungen geblieben, was wohl auch viel mit der Tatsache zu tun hatte, dass man anstelle des heimischen Hardtwaldstadions das benachbarte Mannheimer Carl-Benz-Stadion, im Zuge der Nachbarschaftshilfe, in Anspruch nahm. Der Ein oder Andere wird sich im Nachhinein wohl darüber geärgert haben, sich nicht ins Stadion begeben zu haben. Denn ich denke ich kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass jeder Zuschauer voll auf seine Kosten gekommen ist.</p>
<p>Der SV Sandhausen war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und hatte seine Höchstphase von der 1. bis zur sage und schreibe 78. Minute. Eine kleine Unachtsamkeit in der Abwehr und ein fataler Bock von Sandhausens Leih-Nummer-1 Löhe nach etwa 15 Minuten führte zum unglücklichen Sandhäuser Rückstand. Bis dato verbuchte der SVS nämlich bereits 3 Großchancen, musste aber dennoch den Dämpfer von Thorsten Oehrl hinnehmen. Glücklicherweise nahm sich Neuzugang Tim Danneberg keine 5 Minuten Zeit um den mehr als verdienten Ausgleich einzunicken.</p>
<p>Sandhausen agierte nun noch engagierter und spielte sich abermals gute Chancen heraus. Ulm verpasste wenig später gleich zweimal die Führung, machte das aber nach 35 Minuten nach toller Hereingabe von Pinto wieder wett. Roberto Pinto, der seit langem sein mit Abstand bestes Spiel machte, war kaum zu halten, was fehlte war ein weiteres Tor. Vor der Pause war das zwar nicht drin, dennoch schritt man voller Glückseligkeit mit einer 2:1 Führung in die Kabine.</p>
<p>Hälfte zwei war abermals von Sandhausen bestimmt. Durch ein Foul von Möhrle an Rohracker gab es den ersten Elfmeter im Spiel, dass es noch längst nicht der letzte sein sollte, war aber nicht geplant. Roberto Pinto machte sein Tor, brachte das Leder &#8211; unbeeindruckt von Keeper Jentzsch &#8211; im Augsburger Kasten unter und baute die Führung auf 3:1 aus. Unglaublich! Allerdings waren noch 40 Minuten zu überbrücken. Sandhausen ruhte sich jedoch keinesfalls auf der deutlichen Führung aus und blieb weiter am Ball. Löning verpasste es mehrfach den Sack zu zumachen. 15 Minuten vor Ende der Partie kam mit Edmund Kapllani plötzlich Feuer ins Augsburger Spiel. Von Anfang an torgefährlich, ließ er mit seinem Anschlußtreffer zum 3:2 Augsburg noch vom Ausgleich träumen.</p>
<p>2 Minuten vor Ende der höchst spannenden Partie brachte Leicht Tausendpfund für Pinto ins Spiel. Eine meines Erachtens nach fatale Fehlentscheidung. Pinto in dieser Schlussphase herauszunehmen und dann nicht etwa Emre Öztürk zu bringen, hat uns wohl das Genick gebrochen.</p>
<p>90 Minuten waren vorüber, 3 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Völlig überflüssig hob der zu Beginn der zweiten Hälfte eingewechselte Julian Schauerte närrisch den Arm und provozierte einen Handelfmeter in der 93. Minute. Rafael trat an und verwandelte sicher zum 3:3. Keine Sekunde nach dem Treffer pfiff Referee Seemann ab und es ging in die Verlängerung.</p>
<p>Man hatte sich bärenstark präsentiert und sollte sich nun geschlagen geben? So jedenfalls war mein Gefühl zu Beginn der Verlängerung. In deren erster Hälfte tat sich nicht viel. In der zweiten ging der bayrische Zweitligist in Führung und Sandhausens Traum von der Pokalsensation war geplatzt. Scheinbar! Nicht mehr gerechnet hatte man wohl mit Sreto Ristic, der allen Ernstes in der 119. und somit allerletzten Minute das sagenhafte 4:4 köpfte.</p>
<p>Immer noch nicht vorbei: Elfmeterschießen. Dabei hatten wir doch bereits 2 gesehen und wären höchst fröhlich gewesen, wir hätten uns das Szenario ersparen können. Mit dem erfahrenen Keeper Jentzsch in den Augsburger Reihen, war ein fast unüberwindbarer Gegner gefunden. Mit Bubi Frederic Löhe war Augsburg gut bedient und ausgerechnet der zweifache Torschütze Rafael (schoss den Handelfmeter in der 93.) fand in ihm seinen Meister. Auf der anderen Seite brachte nur Ristic das Runde ins Eckige, während Marco Pischorn und David Ulm das Leder direkt in die Handschuhe vom Augsburger Keeper lenkten und Tim Danneberg die Kugel gar gen Himmel schoss.</p>
<p>Aus die Maus. Nach 90 Minuten regulärer Spielzeit, zwei mal 15 Minuten Nachspielzeit und einem leider dem Spiel nicht gerecht gewordenem Elfmeterdebakel, war das frühe Aus für den Drittligisten aus Sandhausen gekommen und Jos Luhukay wendete dank Sandhäuser Handhilfe von Julian Schauerte und dem dadurch verbundenen Elfmeterschießen, in dem sich Jentzsch glücklicher schätzen konnte, als während der Spielzeit, gerade so noch eine Blamage ab.</p>
<p>Nun schraube ich meine Erwartungen wieder höher und blicke positiv in die laufende Saison, wo ich mir mehr Spiele solcher Sandhäuser Extraklasse erhoffe.</p>
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		<title>Beitrag der Woche: Prognosen zur Ligue 1 2010/2011</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 16:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>strega</dc:creator>
				<category><![CDATA[FuJu-Beitrag der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 32. Kalenderwoche gewann der Beitrag von User Libero64 zur französischen Liga:
Topfavorit auf den Titel ist &#8211; wie eigentlich jedes Jahr &#8211; Olympique Lyon. Es wäre schon eine große Überraschung, wenn Marseille gleich noch einmal Meister wird. Aber Platz zwei ist für Marseille auf jeden Fall drin, denn der Kader wurde &#8211; wie Greenkeeper [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der 32. Kalenderwoche gewann der Beitrag von User Libero64 zur französischen Liga:</em></p>
<p>Topfavorit auf den Titel ist &#8211; wie eigentlich jedes Jahr &#8211; Olympique Lyon. Es wäre schon eine große Überraschung, wenn Marseille gleich noch einmal Meister wird. Aber Platz zwei ist für Marseille auf jeden Fall drin, denn der Kader wurde &#8211; wie Greenkeeper bereits angemerkt hat &#8211; nicht nennenswert geschwächt und neben dem hochgelobten jungen Außenverteidiger César Azpilicueta und Rückkehrer André Ayew kommt vielleicht sogar noch ein Angreifer. Marseille sollte also zumindest auf dem Niveau der letzten Saison bleiben und bei Lyon gehe ich sogar von einer Steigerung aus. Der Abgang von Govou wäre auch ohne die Verpflichtung von Briand zu verkraften gewesen, da Govou in den letzten Jahren doch immer mehr abgebaut hat, doch mit Briand haben sie einen vielseitig in der Offensive einsetzbaren Spieler geholt. Schnell, körperlich robust, technisch beschlagen&#8230; der Junge kann eigentlich alles und man kann ihn sowohl als hägende Spitze hinter Lisandro López spielen lassen, als auch in einem möglichen 4-3-3 am Flügel. Zwar braucht er immer noch zu viele Chancen, aber er ist sehr mannschaftsdienlich und mit 25 auch schon einigermaßen erfahren. Ich bin mir sicher, dass er sich im Angriff mit Lisandro hervorragend ergänzen wird. <span id="more-1784"></span>Auf den anderen Positionen, mit Ausnahme vielleicht von der Rechtsverteidiger- und der Innenverteidigerposition ist Lyon eigentlich überall sehr stark besetzt und muss mit diesem Kader auch den Titel anvisieren. Größere Bedenken habe ich da bei Bordeaux. Gut, der einzige Abgang ist der von Chamakh, doch die wichtigste Änderung gab es auf der Trainerbank. Laurent Blanc hat diese Mannschaft im Mittelmaß übernommen und zu wieder einer echten Hausnummer im französischen und selbst im internationalen Geschäft geformt. Daher ruht logischerweise von Beginn eine sehr hohe Erwartungshaltung auf Jean Tigana und die Skepsis gegenüber seiner Person dürfte nach dem Heilsbringer Blanc auch entsprechend groß sein. Nur wenn von Beginn an der Erfolg einkehrt und man zumindest die Aussicht auf das internationale Geschäft immer behält, dürfte er in Ruhe arbeiten können. Ansonsten könnte es noch eine sehr unangenehme und kurze Amtszeit für ihn werden. Ich bin auch gespannt, wie Tigana den Abgang von Chamakh kompensiert. Chamakh war nun kein Spieler mit einer unglaublichen Torquote, aber immer anspielbar und einfach wichtig für das Spiel von Girondins. Auf die Neuverpflichtung eines ähnlichen Spielertyps wurde bislang verzichtet und somit wird wohl Cavenaghi die Rolle Chamakhs ausfüllen. Jedoch ist der nur knapp über 1&#8242;80-große Cavenaghi wesentlich kopfballschwächer und auch nicht derart in der Lage die Bälle zu behaupten wie ein Chamakh. Also wird Girondins entweder sein Spiel umstellen müssen (mehr Flachpässe als hohe Bälle in die Spitze, wodurch das Team auch weiter aufrücken muss) oder einen weiteren Angreifer ins Spiel bringen, der Cavenaghi ein wenig entlastet. Ich bin gespannt wie Bordeaux dieses Problem gelöst bekommt, denn es gibt dabei wahrlich nicht nur eine einfache Lösung, die mit Sicherheit den Erfolg bringt. Ansonsten konnte Bordeaux den Kader beisammen halten und sollte &#8211; wenn man nicht wieder in ein Loch wie zum Saisonende der vergangenen Spielzeit fällt &#8211; zumindest einen internationalen Platz ergattern können. Allerdings sehe ich durch die beiden erwähnten wichtigen Personaländerungen eben noch einige Fragezeichen hinter der kommenden Spielzeit Bordeauxs. Für die Plätze drei bis fünf gibt es neben Bordeaux für mich noch sechs weitere Kandidaten. Das ohne große Namen aber als geschlossene Einheit auftretende Auxerre, das allerdings erst mal mit der Doppelbelastung (je nachdem mit Champions League oder Europa League) klarkommen muss und zeigen muss, dass die vergangene Spielzeit nicht bloß ein kurzer Höhenflug war, sondern dass man konstant zu solchen Leistungen fähig ist. Den spielerische stärksten Eindruck in der vergangenen Saison hat vermutlich Lille hinterlassen und da man überraschenderweise alle Leistungsträger halten konnte, steht der Wiederholung des Europa League-Platzes oder sogar dem Angriff des Champions League-Quali-Platzes nichts mehr im Wege. Anders als Auxerre und Lille wird beim PSG regelmäßig &#8211; vor allem nach enttäuschenden Saisons wie der letzten, die ohne den Pokalsieg vermutlich den Kopf des Trainers gekostet hätte &#8211; viel Geld in die Mannschaft gesteckt und so mit einigen individuell starken und zudem eben sehr teuren Spielern verstärkt. In diesem Sommer gab es nur zwei Neue in der Hauptstadt, doch die haben es auch in sich: Nenê (kommt von Monaco, wo er letztes Jahr 14 Tore erzielte) und Bodmer (war viele Jahre bei Lyon, kann sowohl im Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung spielen und wäre ohne seine häufigen Verletzungen vermutlich Stammspieler bei Lyon gewesen). Eigentlich kann man somit sagen, dass PSG auf dem Papier eine Truppe hat, die das internationale Geschäft erneut erreichen muss &#8211; und dieses Mal über die Liga &#8211; doch wir sehen vor allem bei diesem Verein jedes Jahr aufs neue, wie weit Anspruch und Realität auseinandergehen können. Ein weiterer Top-Anwärter auf die internationalen Plätze ist Stade Rennes. Nachdem man in der vergangenen Saison einen Umbruch einleitete, hat man in diesem Sommer noch einmal nachgelegt. Viel Geld wurde in die Hand genommen und vor allem bei der Ligakonkurrenz bediente man sich. Leistungsträger in ihren Klubs wie Apam (vorher Nizza) und Montaño (vorher Montpellier) sollen die junge, individuell starke Mannschaft weiter festigen und in Montaño wollte man in erster Linie natürlich auch einen gestandenen Torjäger haben. Mit ihm, Gyan und Bangoura hat der Klub einen sehr durchschlagsstarken Angriff und mit hochgehandelten jungen Spielern wie Tettey, M&#8217;Vila, Marveaux, Lemoine, Neuzugang Mandjeck und Routinier Leroy ein spielstarkes Mittelfeld. Rennes sollte man daher auf jeden Fall auf dem Zettel haben, aber genau wie PSG sind sie eine Wundertüte, die auch wieder an den eigenen Ansprüchen scheitern könnte. Die letzten, wenn auch eher in der Außenseiterrolle stehende Kandidaten wären für mich Monaco und Toulouse. Bei beiden Teams hat sich einiges geändert, wenn auch es sich bei Toulouse vor allem um Abgänge handelt. Auch Monaco hat mit dem Verlust Nenês eine große Lücke zu schließen, verfügt allerdings bereits über eine gut eingespielte Mannschaft, die mit dem gestandenen Innenverteidiger Hansson und dem Stürmer Mbokani nochmal verstärkt wurde. Inwieweit sie ihre Leistungen nun auch konservieren können, steht allerdings noch in den Sternen, doch genau das wird die Hauptaufgabe des Trainers sein. Gespannt darf man sicherlich auch auf Toulouse sein, auch wenn die vergangene Spielzeit mehr als enttäuschend verlief, doch Top-Stürmer Gignac und der vielumworbene Mittelffeldmotor Sissoko sind immer noch da und die vielen jungen Spieler konnten sich inzwischen einspielen. Mit etwas Glück, vor allem in der Hinsicht, dass der dünne Kader von Verletzungen verschont bleibt, wäre der Angriff auf Platz sechs vielleicht wieder möglich.</p>
<p>Im Abstiegskampf dürften natürlich die Aufsteiger eine wichtige Rolle spielen, doch auch Mannschaften wie Nizza, das stark geschwächte Lorient und Sochaux können sich dort aller Voraussicht nach nicht raushalten.</p>
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